Wolfenstein II: The New Colossus : Action der alten Schule

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20. November 2017, 08:00 Uhr

Wolfenstein ist ein Phänomen in der Computerspielhistorie. Mit Anfängen, die bis ins Jahr 1981 zurückreichen, ist die Serie jeder Gamer-Generation vom Shooter-Kid bis zum Tattergreis ein Begriff. Auch im neuen Teil zieht wieder B.J. Blazkowicz gegen die ausdrücklich nicht Nazis genannten Schergen des Regimes ins Feld. Die Faschisten haben den Weltkrieg gewonnen, doch der Widerstand schläft nicht... Wolfenstein 2 knüpft nahtlos an die Geschichte des Vorgängers „The New Order“ an. Auch „The New Colossus“ ist häufig politisch inkorrekt, die Figuren gnadenlos überzeichnet, die Handlung abgefahren und der Humor häufig grenzwertig. Und doch funktioniert die Mischung erstaunlich gut, wenn man sich auf die Story einlässt. Denn innerhalb dieses Paralleluniversums sind Charaktere und Handlungsstränge stimmig und nachvollziehbar. Seit vielen, vielen Jahren haben wir keinen Shooter mehr gespielt, dessen Story uns so gefesselt hat. Die Inszenierung ist kinoreif und bombastisch, wie man es von der Serie gewohnt ist. „Wolfenstein II: The New Colossus“ ist ein Oldschool-Shooter, der klassische Singleplayeraction in einer zeitgemäßen Kulisse bietet. Skillpunkte oder Levelaufstiege gibt es nicht, durch das Vorteil-System werden vielmehr die Eigenschaften verbessert, die man häufig benutzt. Das üppige Waffenarsenal lässt sich mittels Mods anpassen.

Das Fazit

Das neue Wolfenstein ist technisch und inhaltlich ein erstklassiger Shooter geworden. Vor allem der gnadenlos gute Soundtrack ist hervorzuheben. Klarer Kauftipp!

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