Smart Home : Zuhause alles vernetzt

Ein einfacher Einstieg ins Smart Home sind etwa vernetzte Leuchtmittel, die sich automatisch oder aus der Ferne einstellen lassen.  Foto: Smart Friends/dpa-tmn
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Ein einfacher Einstieg ins Smart Home sind etwa vernetzte Leuchtmittel, die sich automatisch oder aus der Ferne einstellen lassen. Foto: Smart Friends/dpa-tmn

Ob Temperatur, Helligkeit oder Sicherheit – vieles im Eigenheim lässt sich inzwischen vernetzen und automatisieren. Neulinge stellt das Smart Home zunächst einmal vor eine ziemliche Herausforderung. Der Einstieg ist aber gar nicht so schwierig.

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01. Dezember 2018, 16:00 Uhr

Berlin | Im modernen Haus ist alles vernetzt. Die Jalousien fahren zum Frühstück hoch, das Radio spielt automatisch den Lieblingssender, und vielleicht steht der frische Kaffee schon in der Küche, wenn man sich aus dem Bett quält. Immer mehr Produkte im Alltag können durch intelligente Steuerung automatisiert oder ferngesteuert werden. .„Grundsätzlich lässt sich alles kontrollieren, was eine Schnittstelle hat“, erklärt Günther Ohland. Er ist Vorstandschef des Vereins „Smart Home Initiative Deutschland“. Aber wie legt man los?

Smart-Home-Systeme lassen sich bisher vor allem in folgenden Bereichen einesetzen: Die Therme oder einzelne Heizkörper können auf Außentemperatur oder Luftfeuchtigkeit reagieren. Alternativ kann die Temperatur einfach per Smartphone gesteuert werden.

Ob Bewegungsmelder, Alarmsirene, Funkthermostat oder Wassersensor: Es gibt eine Menge vernetzter Helfer für den Haushalt, die warnen, melden oder arbeiten. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
Ob Bewegungsmelder, Alarmsirene, Funkthermostat oder Wassersensor: Es gibt eine Menge vernetzter Helfer für den Haushalt, die warnen, melden oder arbeiten. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn
 

IP-Kameras oder Sirenen können auf Bewegungen reagieren, Sensoren melden einen Wasserrohrbruch oder simulieren durch automatisches Anschalten von Licht und Musik Anwesenheit. Lampen im Haus können zum Beispiel zu bestimmten Uhrzeiten eingeschaltet oder per App bedient werden. Beliebige elektrische und elektronische Geräte können dezentral oder nach definierten Regeln geschaltet werden. Die vernetzte Steckdose schaltet etwa morgens die Kaffeemaschine an.

Individuelle Einstiegspakete

Der Einstieg in die Welt der Heimautomation ist in der Regel ein Smart-Home-Kit: Es enthält meist einige Sensoren, Leuchtmittel oder Thermostate und eine Steuereinheit. Darauf aufbauend kann das vernetzte Zuhause nach und nach ausgebaut werden. Welches dieser Einstiegspakete man sich holt, hängt stark davon ab, was das erste Heimautomatisierungsprojekt sein soll. „Wer sich zum Beispiel auf Sicherheit oder auf Heizung fokussieren will, kann anhand dessen das passende System suchen“, sagt Anne Kliem von Stiftung Warentest.

Wichtig: Mit dem Kauf eines Starterpakets legt man sich meist auch schon auf eine Funktechnik fest, mit der die Geräte miteinander kommunizieren. Weitere Geräte müssen dann auch entweder Zigbee, Z-Wave, Bluetooth, WLAN oder DECT beherrschen – wenn man nicht weitere Hubs oder Bridges in sein Netzwerk einbauen will.
Über die Steuersoftware lassen sich am PC oder Smartphone meist Regeln für die Geräte definieren. Irrglaube ist, dass bei Smart Home alle Geräte mit dem Internet verbunden sein müssen. „In der Regel gibt es für jede Anwendung auch eine Offline-Lösung“, sagt Nico Jurran.

Worüber sich Nutzer solcher System immer im Klaren sein sollten: „Je größer der Komfort, desto eher werden Daten bereitgestellt“, sagt Jurran. Das hat auch die Stiftung Warentest in einer aktuellen Untersuchung von Smart-Home-Systemen feststellt. „Oft geben die Apps unnötige Informationen an den Anbieter weiter“, erklärt Anne Kliem.







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