Wie mächtig sind Google und Co? : Europa digital abgehängt? „Das treibt Schweißperlen auf die Stirn“

Wie mächtig sind die US-Internetkonzerne Google, Amazon, Facebook und Co? Der Experte Martin Andree sieht Europa weitgehend abhängt.
Wie mächtig sind die US-Internetkonzerne Google, Amazon, Facebook und Co? Der Experte Martin Andree sieht Europa weitgehend abhängt.

Wer wird die digitale Welt beherrschen? Wie mächtig sind Google, Facebook, Apple und Amazon wirklich? Der Medienexperte Martin Andree hat das digitale Universum vermessen und Antworten gefunden, die Europa beunruhigen sollten.

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16. Juni 2021, 15:19 Uhr

Berlin | Sie haben die digitale Welt vermessen und die Nutzerdaten von 16.000 Deutschen ausgewertet. Teilen Sie die Befürchtung, dass wir im digitalen Overkill leben, umkommen in Eindrücken, Bildern, Versuchungen und Angeboten?

Das ist eine interessante Frage. Die Länge der einzelnen Snippets, wie man heute sagt, wird immer kürzer werden. Wir werden also förmlich zugeballert mit Inhalten. Was aber auch gleichzeitig die Tatsache verschleiert, dass in Bezug auf die Plattformnutzung das Bild eigentlich genau gegenläufig ist. Was man so gar nicht vermuten würde: Wir sind auf immer weniger Plattformen unterwegs. Das digitale Universum stellt sich immer monolithischer dar.

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Grafik: NOZ Medien

Aber immerhin gibt es 16 Millionen Homepages allein in Deutschland.

Die Zahl 16 Millionen ist insofern faszinierend, als wir nur bei weniger als einem Prozent von diesen 16 Millionen überhaupt Nutzung messen konnten. Daran sieht man, dass hier die Zahl der relevanten Seiten verschwindend gering ist. Die Top 500 allein machen aus den 16 Millionen schon 86 Prozent der gesamten Nutzung aus. Entscheidend ist nicht die Zahl der Angebote, sondern die Zahl dessen, was überhaupt genutzt wird. Wenn Angebote nicht genutzt werden, existieren sie aus einer Nutzungsperspektive de facto gar nicht.

Die großen Vier sind Alphabet, Apple, Facebook und Amazon. Dass die US-Konzerne mächtig sind, das weiß man, aber haben wir ein Bewusstsein darüber, wie unglaublich mächtig sie tatsächlich sind?

Ich glaube, dass wir das nicht haben. Das ist auch der verblüffende Befund unserer Studie. Wir haben keine Befragungen gemacht, sondern wir messen Realnutzungen. Und da haben wir festgestellt: Die Konzentration ist extrem gravierend. Das kann man mit dem wunderbaren Gini-Koeffizienten berechnen: Null ist quasi Kommunismus, alle haben dasselbe. Der Wert eins bedeutet, einer hat alles, alle anderen haben nichts, und der Grad der Konzentration im Netz beträgt 0,988. Das ist natürlich schon ein Ergebnis, das einem so ein bisschen die Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Warum Schweißperlen?

Weil es bedeutet, dass wir empirisch beweisen können, dass es unter digitalen Bedingungen keinen vernünftigen Wettbewerb mehr gibt. Sie werden in keinem anderen Markt eine Konzentration der Angebotsnutzung bei einem Wert von 0,988 finden. De facto sind es quasi-monopolistische Verhältnisse.

Und die beherrschen US-Konzerne. Europa kommt da gar nicht mehr vor?

Das ist richtig. Wobei auch da interessant ist, weil man sich ja immer fragt, brauche ich europäische Alternativen? Das Faszinierende ist, dass diese Konzentrationsbildung mit den digitalen Medien selbst zu tun hat. Wenn Unternehmen aus Österreich vor 20 Jahren als erste am Markt gewesen wären, kämen die größten Digitalplattformen jetzt nicht aus den USA, sondern aus Österreich. Es ist komplett beliebig. Das sind Netzwerkeffekte.

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Grafik NOZ Medien

Sie meinen: Am Ende gewinnt in digitalen Marktsegmenten nur einer: The Winner takes it all.

Das ist tatsächlich sehr häufig der Fall.

Muss sich Europa nicht dennoch emanzipieren, wenn es seine Souveränität in Zukunft behalten will?

Ich denke, man muss darüber nachdenken, wie man Wettbewerb überhaupt erst wiederherstellen kann.

Wohin führt das Ganze? Nehmen wir das Beispiel Handel. Amazon ist die größte Handelsplattform. Der Einzelhandel in der Provinz geht pleite und der Großteil der Erlöse wandert dann ins Digitale hin zu den Aktionären?

In Deutschland hat man immer eine antikapitalistische Tendenz in der Debatte. Das Interessante ist jedoch, dass die digitalen Medien den Kapitalismus so verändert haben, dass er nicht mehr funktioniert, weil das Prinzip des Wettbewerbs ausgehebelt wird. Also müsste man wieder dafür sorgen, dass wir Rahmenbedingungen schaffen, in denen Kapitalismus in einem positiven Sinne, nämlich ein Kapitalismus mit starkem Wettbewerb, wieder stattfinden kann.

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Grafik: NOZ Medien

Haben Sie eine Lösungsidee?

Wir sehen, dass durch Netzwerkeffekte große Unternehmen extreme Vorteile gegenüber Wettbewerber akkumulieren. Von daher muss man dafür sorgen, dass Challenger überhaupt eine Chance haben. Interessanterweise wird diese Debatte in den USA mit einer deutlich stärkeren Intensität geführt als hier. Und nicht mit einem antikapitalistischen Unterton, sondern mit einem ganz positiven Impetus in Bezug auf die Wiederherstellung des Marktprinzips des Wettbewerbs.

Wir haben diese Konzentrationseffekte aber nicht nur im Handel. Der Soziologe Niklas Luhmann meinte einmal: Alles, was wir über die Welt wissen, wissen wir über die Massenmedien. Wenn jetzt aber die Massenmedien in der Kontrolle einiger weniger Gatekeeper sind, was bedeutet das für die Demokratie?

Wir erleben gerade eine digitale Revolution, was auch mit einer Verunsicherung einhergeht, zum Beispiel durch Fake News. Gatekeeper-Plattformen werden immer wichtiger werden und das führt natürlich auch zu der Frage: Was sind überhaupt die Wettbewerber des heutigen konventionellen Journalismus? Ist eigentlich der Wettbewerber von spiegel.de tatsächlich zum Beispiel t-online.de und sueddeutsche.de, oder stehen diese Online-Nachrichten mittlerweile nicht immer mehr in einem Wettbewerb mit Fake News und allen anderen möglichen Content Anbietern? Exakt das markiert das riesengroße Problem, das wir in den letzten Jahren erlebt haben in Bezug auf die Rezeption von digitalen Nachrichten.

Im US-Wahlkampf fiel auf, dass Twitter und Facebook unter dem Label „Kampf gegen Fake News“ angaben, Informationen gelenkt, Beiträge teilweise gelöscht und Nutzer gesperrt zu haben. Ist das legitim im Kampf gegen Fake News? Oder haben wir es da mit so einer Art neuem Wahrheitsministerium zu tun? Oder wer entscheidet letztendlich, was Fake News ist und was nicht?

Auf der einen Seite freuen wir uns natürlich aus der europäischen Warte heraus, wenn Donald Trumps Twitter-Account gesperrt wird. Was aber natürlich nicht wegzudiskutieren ist, dass jemand wie der Ex-Präsident eine existierende Nachfrage aufgreift. Das sieht man erstens daran, dass in den letzten 10 oder 15 Jahren dieses sehr neuartige, rechtsextreme Ökosystem entstanden ist. Übrigens auch in Deutschland. Nehmen Sie etwa Figuren wie Attila Hildmann, der jetzt auf Telegram postet. Deshalb ist es auch fraglich, inwieweit die Zensurmaßnahmen wirklich helfen oder womöglich zu einer weiteren Radikalisierung führen, weil das, was vorher in einer Filter-Bubble auf den großen Plattformen stattgefunden hat, dann eben auf Plattformen abwandert, die exakt zu diesem Zweck geschaffen werden. Das wird in meinen Augen das Problem der nächsten Jahre darstellen.

Das heißt, wir werden dann demnächst in den Plattformen nicht mehr Filterblasen haben, sondern Filterplattformen? Also quasi digitale Biotope für Rechtsradikale, Weltverbesserer oder Naturfreunde, die sich dann auf ihrer jeweiligen Plattform tummeln?

Ich bin sicher, dass der Trump-Spuk überhaupt nicht vorbei ist. Trump wird genau in diesem Augenblick sehr intensiv daran arbeiten, den extrem hohen Media Value, den er aufgebaut hat, in einer neuen Plattform auszunutzen und für sich zu kapitalisieren. Das ist in meinen Augen schon absehbar.

In Deutschland haben wir immer noch mit den Öffentlich-Rechtlichen relativ starke Player aus dem alten Medien-Zeitalter. Wie würden Sie in der neuen digitalen Welt einordnen wollen?

Verschlingen etliche Milliarden, doch im Internet spielen ZDF und ARD scheinbar noch keine führende Rolle.
Marcus Brandt/dpa
Verschlingen etliche Milliarden, doch im Internet spielen ZDF und ARD scheinbar noch keine führende Rolle.

Die Bedeutung der Öffentlich-Rechtlichen ist in der digitalen Welt erstaunlich gering. Wenn man die Nutzungszeiten zum Beispiel im Verhältnis setzt zur Gesamtnutzung von Bewegtbild, kommen wir da bei den großen Playern ARD und ZDF zusammengenommen auf etwa 1,5 Prozent. Das kann für die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich nicht zufriedenstellend sein. Das führt logischerweise zu der Frage, was passiert, wenn die digitale Transformation abgeschlossen ist? Man stelle sich vor, wir würden morgen Fernsehen und Radio abschalten, dann wäre die Bedeutung der Öffentlich-Rechtlichen Formate entsprechend stark reduziert. Deswegen muss man da jetzt eine ernsthafte Debatte führen. Natürlich ist das schön, wenn die Tagesschau etwas auf TikTok macht und wenn da ein paar tausend Leute zuschauen oder eben auch ein paar hunderttausend, aber eigentlich muss doch der Anspruch der Öffentlich-Rechtlichen sein, in der Breite wirklich signifikante Nutzungsanteile zu gewinnen.

Wer dominiert den Bewegtbild-Markt?

Im Gratisangebot ganz klar YouTube. Dann sind da noch die Streaming-Giganten mit Amazon Prime und Netflix, die das Gros der Bewegtbild-Nutzung für sich verbuchen.

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Grafik NOZ Medien

Öffentlich-Rechtliche werden über Gebühren finanziert und können ihren Content US-geführten Plattformen kostenlos zur Verfügung stellen, die wiederum das Gros der Werbeeinnahmen kassieren. Wie sehen sie da die Chancen für unabhängige und private Medien, die am freien Markt operieren?

Sehr schlecht. Weil die Flut der Content-Produktionen durch das Web 2.0 einfach dazu geführt hat, dass der Wert von Content insgesamt regelrecht kollabiert ist. Das heißt, wenn ich es rein medienökonomisch betrachte, ist es immer einfacher, Content irgendwoher zu bekommen, den ich dann auf Plattformen monetarisieren kann. Das ist eigentlich die Situation, die momentan den klassischen Journalismus so schwer zu schaffen macht, weil der Content, der von bezahlten Mitarbeitern hergestellt wird, in Konkurrenz steht zu dem ganzen Gratis-Content, der sowieso schon vorhanden ist. Die Situation wird in Zukunft noch viel schlimmer werden. In dem Augenblick, wo wirklich die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz genutzt und deutlich weiterentwickelte Technologien dazu benutzt werden, maschinell neuen Content auf der Grundlage der existierenden Daten des Webs 2.0 wie in einem Resampling herzustellen, dann wird eigentlich der Content noch einmal einen weiteren Schub an Entwertung erfahren. Das wird die klassischen Medienhäuser vor immer größere Probleme stellen.

Wenn unsere Medienwelt noch diffuser und schneller wird, braucht die Gesellschaft dann nicht gerade so eine Art Scout, der Orientierung bietet und Nachrichten auf ihre Wahrhaftigkeit prüft?

Ich will das mal provokativ formulieren. Ja, natürlich. Doch wo Sie vorher eine Redaktion von 200 Leuten hatten, haben Sie dann noch 5 oder 8 Scouts, die so etwas tun und filtern. Die Arbeitsweise in Redaktionen wird sich extrem ändern. Das ist eine Verlängerung dessen, was man in Redaktionen sowieso schon seit 10 bis 20 Jahren erlebt.

Was würden Sie ARD und ZDF empfehlen, um im digitalen Markt erfolgreich seien zu können? Sollen die sich zu einer Plattform zusammenschließen statt hunderte Apps auf den Markt zu schmeißen und den privaten Medienhäusern Konkurrenz zu machen, indem sie selber wie in Print-Zeiten Nachrichten schreiben?

Ich will mir nicht anmaßen, hier Ratschläge zu erteilen, aber ich würde durchaus in Erwägung ziehen, ob man nicht Digital-First-Ansätze nutzen muss. Wir werden irgendwann in den nächsten Jahren einen Wendepunkt erleben, von dem an die Mediennutzung weitgehend auf digitale Plattformen umgestellt wird. Das ist eine Realität, der wir ins Auge sehen müssen.

Dann sehen wir sozusagen schwarz für den klassischen Journalisten? Jemand wie ich wird dann durch Künstliche Intelligenz ersetzt?

Ich bin da wenig optimistisch.

Australien hat Facebook und Google gezwungen, unabhängige Nachrichtenproduzenten an den Werbeerlösen angemessen zu beteiligen. Was halten Sie davon?

Das sind sicherlich Schritte in die richtige Richtung – allerdings ändert es natürlich wenig an der extremen Asymmetrie der Machtverhältnisse.

Einen Blog schreiben, bringt mich auch nicht weiter, lerne ich. Dabei wurde das über Jahre ghypt. Sie haben festgestellt, die werden von kaum einen Menschen gelesen!

Genau. Es war spannend, zu sehen, dass die Nutzung von Blogs so gering ist, was umgekehrt bedeutet, dass es den großen Plattformen gelungen ist, Content-Hersteller dazu zu zwingen, diesen Content auf den großen Plattformen anzubieten, weil sie sonst kaum eine Chance haben, mit eigenen Webseiten eine wirkliche Präsenz zu erzielen.

Bei der Generation Greta könnte man annehmen, sie interessiere sich besonders für politische Nachrichten. Was konsumiert diese Generation der 14- bis 24-Jährigen tatsächlich?

Das ist ganz einfach: die Generation Greta konsumiert kaum Nachrichten und interessanterweise ist es auch so, dass die Mediennutzung der Generation Greta auch noch deutlich konzentrierter ist als bei der Restbevölkerung. Die schauen ganz, ganz viel YouTube. Ungefähr 25 Prozent der Mediennutzung der 14- bis 24-Jährigen fällt auf YouTube und dann nutzen sie Whatsapp, Apple Music natürlich, Facebook, Amazon, also die üblichen Verdächtigen.

Wie politisch interessiert ist die Generation um Klimaaktivistin Greta Thunberg (Mitte) tatsächlich?
dpa
Wie politisch interessiert ist die Generation um Klimaaktivistin Greta Thunberg (Mitte) tatsächlich?

Die konsumieren also keine hochwertigen Nachrichten, sondern daddeln und chatten?

Wir können zwar nicht sehen, was sie innerhalb dieser Plattformen spezifisch tun, aber wir wissen, dass die Nutzung insgesamt von redaktionellen Inhalten auf diesen Plattformen verschwindend gering ist. Sie sind definitiv nicht auf den klassischen Plattformen, wo sie politische Nachrichten finden, und von den Tendenzen, die ich auf Plattformen wie YouTube sehe, ist meine Hoffnung auch gering, dass dort eine tiefere Auseinandersetzung mit politischen Inhalten erfolgt.

Wie erklären Sie sich diese Diskrepanz in der Wahrnehmung?

Das ist eine lustige Frage. Für viele Menschen, die in den klassischen Medien schreiben, ist die 68er Generation ein positives Leitbild, sie hegen sicherlich eine große Sympathie für solche Themen wie Greta. Auf der Nutzungsebene können wir das nicht bestätigen.

Eine philosophische Frage: Wenn das Individuum mehr virtuell spielt, chattet und sich YouTube-Videos und Serien reinpfeift, wird das die Menschheit klüger machen?

Ich scheue immer vor diesen klassischen Hinführungen zurück, das Internet macht doof, da sind wir dann am Ende bei Manfred Spitzer.

Der Psychiater warnt davor, dass Computer Kindern mehr schaden als nutzen und sieht viele Cyberkrankheiten aufkommen…

Die Warnungen Spitzers sind wissenschaftlich äußerst umstritten, weil er vorwiegend auf Studien zurückgreift, die seine eigenen Thesen stützen, gegenläufige Untersuchungsergebnisse jedoch systematisch ausklammert. Unser wissenschaftliches Vorgehen einer Nullmessung des Internet ist im Gegensatz dazu vollkommen ergebnisoffen. Unsere Messapparatur registriert alle Nutzungen ohne irgendwelche ideologischen Vorurteile, wie etwa dass digitale Medien süchtig machen oder dergleichen. Was wir hier sehen können ist, dass die Tendenzen, die wir generell beobachten wie mobile Nutzung und Konzentration auf Plattformen, in den jüngeren Zielgruppen noch mal deutlich verstärkt auftreten. Die Marktführerstellung von YouTube ist in der jungen Generation zum Beispiel stärker ausgeprägt, während die Nutzung von klassischen Nachrichten abnimmt. Deswegen erlaubt einem natürlich die junge Zielgruppe einen gewissen Blick in die Zukunft, wohin die Reise hingeht. Dagegen ist die gesamte Nutzungszeit, die wir messen, deutlich geringer als die der früheren Studien, die auf Befragungen beruhen – was Spitzers Befunde stark relativiert.

Manches klingt beunruhigend. Andererseits: Galt die nächste Generation nicht schon seit eh und je als dümmer?

Es kann ja auch positive Relativierungen geben – wir sollten uns da keine Scheuklappen der Kulturkritik auferlegen. Mir ist es zum Beispiel persönlich lieber, wenn junge Menschen YouTube-Videos gucken, als dass sie Instagram süchtig sind, Pornos gucken und Ego-Shooter spielen.

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Grafik NOZ Medien

Wie viel Pornos guckt denn die Gesellschaft im Moment?

Ältere nutzen Pornos am intensivsten. Die Nutzungsdauer von Pornos bei den Nutzern zwischen 55 und 64 ist in der ganzen Gesellschaft am höchsten. Die gucken mehr als 2 Stunden im Monat, die Jungen dagegen nur ungefähr eine Stunde. Es ist also verkürzt, immer plakativ die Jugend für alles Schlechte verantwortlich zu machen. Wir sollten uns immer vor vorschnellen Zuschreibungen hüten und genau hinschauen, was wirklich in der digitalen Welt passiert.

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