Nachverfolgung von Infektionen : Umfrage: Mehrheit der Ostdeutschen würde Corona-App nicht verwenden

Die App 'Corona-Datenspende' vom Robert Koch-Institut (RKI) gibt es bereits. Das Institut möchte mit der App mit Hilfe von Fitness-Armbändern und -Uhren neue Erkenntnisse zur Ausbreitung gewinnen.
Die App "Corona-Datenspende" vom Robert Koch-Institut (RKI) gibt es bereits. Das Institut möchte mit der App mit Hilfe von Fitness-Armbändern und -Uhren neue Erkenntnisse zur Ausbreitung gewinnen.

Mit der Tracking-App sollen Kontaktpersonen von Infizierten ausfindig gemacht und informiert werden.

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10. April 2020, 11:56 Uhr

Berlin | Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag des Nachrichtenmagazins "Focus" würden 53 Prozent der Befragten eine sogenannte Tracking-App verwenden, mit der Kontaktpersonen von Infizierten ausfindig gemacht und informiert werden könnten. 44 Prozent wären dagegen.

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Im Westen Deutschlands wären demnach 55 Prozent der Befragten für eine solche App und 42 Prozent dagegen. Im Osten wären lediglich 43 Prozent dafür und 55 Prozent dagegen. Die höchste Akzeptanz mit 84 Prozent hätte die Corona-App unter FDP-Wählern, gefolgt von Wählern der Grünen (72 Prozent), Unions-Wählern (68 Prozent) und SPD-Wählern (55 Prozent). Die Wähler von Linkspartei (57 Prozent) und AfD (83 Prozent) wären mehrheitlich dagegen.

Für die repräsentative Umfrage wurden am 2. und 3. April 1011 Menschen befragt. Die Frage lautete: Wurden Sie persönlich auf Ihrem Handy eine datenschutzkonforme App installieren, die Sie warnt, wenn sich jemand, mit dem Sie Kontakt hatten, mit dem Coronavirus infiziert hat?

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