Plakative Bilder von oben : Wie ein Suchbild: Einsatzkräfte zeigen bei "Tetris-Challenge" ihre Ausrüstung

Unter dem Hashtag #TetrisChallenge finden sich in den sozialen Medien viele Bilder, die das ausgeräumte Innenleben von Fahrzeugen jeglicher Art zeigen. Auch dieses Foto hat bei Instagram tausende Likes bekommen. Foto: dpa/Sebastian Grafe/Bundespolizei
Unter dem Hashtag #TetrisChallenge finden sich in den sozialen Medien viele Bilder, die das ausgeräumte Innenleben von Fahrzeugen jeglicher Art zeigen. Auch dieses Foto hat bei Instagram tausende Likes bekommen. Foto: dpa/Sebastian Grafe/Bundespolizei

Es ist ein viraler Trend für Ordnungsfanatiker – hier erfahren Sie, was dahinter steckt.

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27. September 2019, 16:01 Uhr

Hamburg | Die Zürcher Kantonspolizei hat einen Trend ausgelöst. Am 1. September hat sie auf Instagram ein Luftbild veröffentlicht: "Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, was sich alles in einem Patrouillenwagen der Verkehrspolizei befindet – voilà."


Andere Rettungsdienste stellten das Foto nach – mit ihrer Ausrüstung, die sie fein säuberlich sortiert neben dem Einsatzfahrzeug ausbreiteten. Schließlich legten sie sich mitten rein und lassen – meist eine Drohne – ein Foto von oben schießen. "Als bekäme man eine Packung Lego oder Playmobil als Kind...", kommentiert ein Twitternutzer die Bilder.

Säuberlich geordnete Suchbilder

Nicht nur Polizisten, sondern auch Feuerwehrmänner und Armeen haben sich bereits an der #tetrischallenge beteiligt. Der Name "Tetris-Challenge" spielt natürlich auf das legendäre Videospiel der Achtziger an, bei dem herunterfliegende Blöcke möglichst platzsparend aufgeschichtet werden müssen. Die Optik der Bilder folgt zudem einem allgemeinen Instagram-Trend: Food- und Beauty-Blogger inszenieren ihre Fotos gerne in übersichtlicher Geometrie. Auch einige Künstler verfahren nach dem Prinzip.

Im aktuellen Fall sind die Fotos aber auch eine Art Suchbild, das offenlegt, wie viel Kram die Einsatzkommandos bei ihrer Arbeit im Zweifel benötigen. Hier einige Beispiele:

Der Militärkrankenwagen der königlichen niederländischen Armee:


Das Ordnungsamt in der niederländischen Gemeinde Breda:


Dass die Bilder an Spielzeug erinnern, verdeutlichte die Polizei von Breda, die ihr Foto auf eine Playmobil-Packung editierte:


Ein Polizeiauto enthält demnach unter anderem Taschenlampen, einen Feuerlöscher, eine Schutzbrille, Arbeitshandschuhe, Schutzhelme, einen Besen, Straßenkreide, Pylonen und Stoffbären für traumatisierte Kinder.

In Genf liegen stellvertretend Dummies statt Feuerwehrmänner auf dem Boden:


In Deutschland beteiligt sich die Feuerwehr Himberg an der Challenge:


Die ungarische Polizei:


Die italienische Feuerwehr:

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Un sabato pomeriggio da #tetrischallenge

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Die Rettungsbrigade in Haaglanden:


Die Flughafen-Polizei am Airport Schiphol in Amsterdam:


Und auch ganz weit drüben in Asien ist der Trend angekommen. Sie Feuerwehr in Singapur teilte dieses Bild von ihrem üppig ausgestatteten Einsatzwagen:


Und eine chinesische Streife zur Verkehrsüberwachung präsentiert sich so:


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