Ärger für Tesla : Justiz geht gegen Elon Musk vor – wegen Aktien-Tweet

Elon Musk ist ins Visier der Ermittler geraten – wegen eines Tweets. Foto: dpa/Chris Carlson
Elon Musk ist ins Visier der Ermittler geraten – wegen eines Tweets. Foto: dpa/Chris Carlson

Elon Musk hatte via Twitter erst ankündigte, Tesla von der Börse zu nehmen – und diese Entscheidung dann zurückgenommen.

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18. September 2018, 23:38 Uhr

Palo Alto | Die überraschende Ankündigung von Tesla-Chef Elon Musk, den Elektroauto-Hersteller von der Börse nehmen zu wollen, ist ins Blickfeld von Strafermittlern geraten. Das US-Justizministerium habe beim Unternehmen Unterlagen zu dem Vorgang angefragt, wie Tesla am Dienstag unter anderem dem "Wall Street Journal" bestätigte. Solche Anfragen können ein erster Schritt in einem Ermittlungsverfahren werden. Tesla äußerte zugleich die Hoffnung, dass die Analyse der ausgehändigten Dokumente die Angelegenheit aus der Welt schaffen werde.

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Musk hatte am 7. August in einem Tweet überraschend verkündet, er erwäge, Tesla zum Aktienkurs von 420 Dollar von der Börse zu nehmen. "Finanzierung gesichert", fügte er hinzu. Dieser Satz zog bereits die Aufmerksamkeit der US-Börsenaufsicht SEC auf sich. Denn Musk räumte später ein, dass eine Finanzierungszusage aus Saudi-Arabien noch nicht in trockenen Tüchern gewesen sei - obwohl er diesen Eindruck Ende Juli gewonnen habe. Weniger als drei Wochen nach der Ankündigung gab Musk den Plan wieder auf, unter anderem weil einige Anleger die Idee kritisch sahen.

Die SEC will nach bisherigen Informationen unter anderem klären, inwieweit der Verwaltungsrat von dem Vorhaben wusste und wie weit die Finanzierungszusagen fortgeschritten waren. Nach Musks Ankündigung war der Aktienkurs zunächst deutlich hochgesprungen.

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