Schwachstelle im Service : Mit einfachem Trick: Studenten betrügen Apple um 900.000 US-Dollar

Zwei Studenten haben eine Schwachstelle bei Apple ausgenutzt und den iPhone-Konzern um 900.000 US-Dollar betrogen.
Zwei Studenten haben eine Schwachstelle bei Apple ausgenutzt und den iPhone-Konzern um 900.000 US-Dollar betrogen.

Zwei Studenten haben Apple um 900.000 US-Dollar geprellt. Sie nutzten eine Schwachstelle des iPhone-Konzerns.

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09. April 2019, 10:45 Uhr

Oregon | Zwei Austauschstudenten aus China müssen sich im US-Bundesstaat Oregon wegen des Betruges um 900.000 US-Dollar (etwa 798.660 Euro) verantworten. Die zwei Männer nutzten dafür eine Schwachstelle in Apples Reparaturservice aus. Die Anklage macht ein recht dreistes, aber ebenso erfolgreiches Vorgehen deutlich: Die zwei Studenten sollen reihenweise gefälschte iPhones als defekt an Apple geschickt und im Austausch dazu oft echte und neue Geräte erhalten haben. Das berichtet die Tageszeitung "The Oregonian".

Netz aus Mittelmännern

Angeklagt sind Zhou Yangyang und Jiang Quan, die als Austauschstudenten in Oregon lebten. Über ein Netz aus Mittelmännern seien sie an gefälschte iPhones aus China gelangt. Die Reparatureinsendungen veranlassten die Männer entweder persönlich in einem Apple Store oder per Postzusendung unter verschiedenen Namen und Adressen im US-Bundesstaat Oregon.

Den Gerichtsakten zufolge hat alleine Jiang 3069 Reperaturgesuche an Apple gestellt. Der iPhone-Konzern hat eigenen Untersuchungen zufolge 1493 davon durchgeführt. Dadurch sei ein Schaden in Höhe von 900.000 US-Dollar entstanden. Die anderen Geräte seien als Fälschungen erkannt und eine Reparatur oder ein Ersatz entsprechend abgelehnt worden.

Laut Apple soll den Technikern in den anderen Fällen die Zeit gefehlt haben, die eingesandten Geräte, direkt als gefälschte iPhones zu erkennen.

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