Die Up!s – neue kleine Familie

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13. Oktober 2008, 03:40 Uhr

Am 5. Dezember 2007 trat sie auf der Bologna Motorshow erstmals gemeinsam vor die Augen der Öffentlichkeit: New Small Family. Zuvor wurden die drei Studien von Volkswagen auf einen 14-wöchigen Staffellauf um die Welt geschickt. Startpunkt war die IAA in Frankfurt mit dem zweitürigen Up!. Das Concept Car ist ein Cityspezialist, ein Auto für vier Personen und alle Sprachen, für den Job, die Uni, den Weg zum Strand. Ein Kleiner, der Größe zeigt, weil er mehr Platz bietet als alle anderen Autos, die ähnlich lang (3,45 m) und breit (1,63 m) sind. Sein Motor – vorstellbar sind alle Facetten sinnvoll darstellbarer Technologien – wird hinten arbeiten. Und das ändert alles: Raum, Gefühl und Design.

Nur sechs Wochen später folgte in Tokyo das Debüt des größeren Mikrovan Space Up!, einem kleinen Raumwunder. Auf nur 3,68 m Länge und 1,63 m Breite bietet er das Platzangebot eines deutlich größeren Fahrzeugs. Der Space Up! ist exakt 23 Zentimeter länger als der Up!; dementsprechend größer ist auch der Radstand (2,56 m). In der Höhe weist der Van mit 1,54 m ein Plus von vier Zentimetern auf. Im Gegensatz zum zweitürigen Up! besitzt er vier Türen. Und eigentlich sind es sogar sechs. Denn die Van-Studie hat keine klassische Heckklappe, sondern eine zweigeteilte Hecktür. Dahinter verbergen sich 220 bis 1005 Liter Kofferraum, vier multivariabel konzipierte Sitzplätze und ein ausgesprochen innovatives Cockpit-Konzept; zahlreiche Funktionen werden dabei über einen Touchscreen mit 3D-Grafik und Näherungssensorik gesteuert.

Wiederum 20 Tage später und 9000 Flugkilometer weiter östlich wurde schließlich in Los Angeles mit dem Zero-Emission-Van Space Up! Blue die dritte Variante der New Small Family präsentiert. Die Studie ist in der Designphilosophie eine Hommage an die – gerade bei den Amerikanern – beliebte Stilikone Samba Bus. Hinter dem Space Up! Blue versteckt sich eine einzigartige Harmonie zwischen emotionalem Design und einer Technologie, die nicht heute – aber morgen und übermorgen – zu einer neuen Art der Mobilität führt.

Im Heck arbeitet ein emissionsfreier Elektromotor, der durch leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterien gespeist wird. Getankt wird an der Steckdose. Voll aufgeladen erreicht das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h und kommt 100 km weit. Zusätzlich an Bord: eine von VW entwickelte Hochtemperatur-Brennstoffzelle, die ein Fahren über längere Distanzen ermöglicht. Die Reichweite wird so auf 350 emmissionsfreie Kilometer vergrößert.

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