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17.000 Beschäftigte befragt : Verwaltungsangestellte arbeiten am längsten im Betrieb

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Wer wie lange bei einem Unternehmen bleibt, ist unterschiedlich. Denn die Beschäftigungsdauer der Angestellten ist stark von der Branche abhängig. Wer wie lange bleibt - und wo Beschäftigte häufig wechseln.

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erstellt am 25.Aug.2017 | 15:02 Uhr

Köln (dpa/tmn) - Arbeitnehmer, die ständig ihre Sachen packen und den Job wechseln: Der Realität entspricht dieses Bild nicht, wie eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt. In Deutschland sind Beschäftigte im Schnitt elf Jahre im selben Unternehmen tätig.

In einigen Branchen ist die Zugehörigkeit sogar noch größer. Demnach sind Angestellte in der öffentlichen Verwaltung im Schnitt etwas mehr als 17 Jahre am selben Arbeitsplatz. Das ist der höchste Wert aller Branchen. Mitarbeiter im Kredit- und Versicherungsgewerbe haben mit 15 Jahren ebenfalls eine lange Betriebszugehörigkeit. Erheblich kürzer sind dagegen die Arbeitnehmer in vielen Dienstleistungsbranchen beschäftigt: Etwa im Gastgewerbe mit weniger als 7 Jahren, im Einzelhandel (weniger als 9 Jahre) oder auch im Gesundheits- und Sozialwesen (unter 10 Jahre).

Auch zwischen der Größe des Betriebs und der Dauer der Zugehörigkeit gibt es einen Zusammenhang: Größeren Unternehmen gehören die Mitarbeiter im Schnitt deutlich länger an. In Betrieben mit mehr als 2000 Mitarbeitern sind es im Schnitt 13,5 Jahre, in kleinen Betrieben mit weniger als 20 Mitarbeitern 7,9 Jahre.

Die Auswertung basiert auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels, für das rund 17 000 Beschäftigte befragt wurden.

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