Studieren ist angesagt : So viele Studenten wie noch nie an deutschen Hochschulen

Zurzeit studieren 22.600 mehr Studenten an deutschen Hochschulen als im vorhergehenden Wintersemester.
Zurzeit studieren 22.600 mehr Studenten an deutschen Hochschulen als im vorhergehenden Wintersemester.

Das Statistische Bundesamt vermeldet Rekordwerte: Im Wintersemester 2018/2019 sind in Deutschland über 2,8 Millionen Studierende an Hochschulen eingeschrieben. So viele waren es noch nie.

svz.de von
27. November 2018, 14:32 Uhr

Im Wintersemester 2018/2019 sind so viele Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben wie noch nie zuvor. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit und bezieht sich auf erste vorläufige Ergebnisse.

Demnach waren 2.867.500 Studenten im laufenden Semester immatrikuliert - das sind 0,8 Prozent oder 22.600 Studenten mehr als im Wintersemester davor. Die Zahl der Studienanfänger sank hingegen gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozent auf 508.800. Die Zahl bezieht sich auf Anfänger, die im Sommersemester 2018 oder im Wintersemester 2018/19 erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule begonnen haben.

Gegenwärtig sind etwas weniger als zwei Drittel der Studierenden an Universitäten einschließlich Pädagogischen und Theologischen Hochschulen eingeschrieben. Fachhochschulen ohne Verwaltungsfachhochschulen zählen gut ein Drittel der Studenten. An Verwaltungsfachhochschulen lernen 1,7 Prozent, an Kunsthochschulen 1,3 Prozent der Studierenden.

Bei den Erstsemestern schrieben sich an den Universitäten 1,6 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein. Bei den Kunsthochschulen lag der Rückgang bei 2,5 Prozent und an den Fachhochschulen bei 0,2 Prozent. Demgegenüber gab es an den Verwaltungsfachhochschulen einen Zuwachs von 8,3 Prozent.

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