Berufseinstieg : Befristetes Arbeitsverhältnis kann «Brücke» sein

Für Menschen mit wenig Berufserfahrung kann ein befristetes Arbeitsverhältnis womöglich neue Joboptionen öffnen. /dpa-tmn
Für Menschen mit wenig Berufserfahrung kann ein befristetes Arbeitsverhältnis womöglich neue Joboptionen öffnen. /dpa-tmn

Ein Arbeitsverhältnis auf Zeit bietet wenig Planungssicherheit. Für Einsteiger kann es sich aber trotzdem lohnen. Eine Expertin erklärt, warum.

von
14. Mai 2020, 13:23 Uhr

Einen befristeten Arbeitsvertrag können insbesondere Berufsanfänger auch als Chance sehen. Das erklärt Kerstin Plack, Referentin für Arbeits- und Tarifrecht bei der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) in einem Beitrag des Portals «abi.de».

Zwar kann eine Befristung immer auch Stressfaktor sein, sie baue aber «Brücken in den Arbeitsmarkt», so Plack. Das gelte insbesondere für Bewerber, die kaum qualifiziert sind oder noch wenig Berufserfahrung haben. Sie haben dann die Möglichkeit, beim Arbeitgeber ihr Können unter Beweis zu stellen und gleichzeitig Erfahrung zu gewinnen. Im besten Fall ergibt sich eine Option auf Weiterbeschäftigung.

Allgemein gilt: Bei Neueinstellungen brauchen Arbeitgeber keinen Grund für eine Befristung. Eine solche sachgrundlose Befristung darf aber höchstens für die Dauer von zwei Jahren eingegangen werden, erklärt die Expertin. Das Arbeitsverhältnis könne bis zu dieser Höchstdauer bis zu dreimal verlängert werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen