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Jobsuche : Wie finde ich den Traumjob?

vom
Aus der Onlineredaktion

Die gute Nachricht ist: Einen passenden Beruf gibt es für jeden

svz.de von
erstellt am 14.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Wichtig für eine gute Berufsorientierung ist vor allem eins: sich genug Zeit dafür zu geben. Schüler schauen am besten schon in der Mittelstufe, was zu ihnen passt, rät Jeannette von Wolff von der Universität Stuttgart. Gut ist es auch, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen – etwa von einem Berufsberater der Arbeitsagentur oder von der Studienberatung der Universität. Dort kann man sich beraten lassen.

Schüler, die in ihr letztes Schuljahr gestartet sind, sollten spätestens  jetzt  mit konkreten Berufswünschen in ein Bewerbungsverfahren gehen, so das Arbeitsamt. Viele Firmen starten dann mit der Auswahl ihrer zukünftigen Azubis – traditionell beginnen die Banken, Krankenkassen, Versicherungen und der öffentliche Dienst. Wer sich für eine Ausbildung interessiert, sollte am besten jetzt schon alle Unterlagen zusammen haben.

Hier einige Tipps, wie Schüler Vorlieben und Fähigkeiten erkunden können und so ihrem Traumjob ein Stück näher kommen:

Menschen sind in ihrem Job glücklich, wenn sie ihre Fähigkeiten zeigen und Interessen verwirklichen können. Doch für Schüler ist es oft nicht so leicht zu wissen, welche Talente sie haben und in welchen Jobs sie diese einbringen könnten. Ein guter Anhaltspunkt kann dann sein, seine Eltern danach zu fragen, was man im Alter zwischen sechs und zehn Jahren gerne gemacht hat. In jenem Alter sind Kinder dabei, sich selbst in der Welt zu verorten – und sie versuchen aus ihrer Neigung heraus ganz unterschiedliche Tätigkeiten.

Hintergrund: Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit

Für alle, die vor einer beruflichen Entscheidung stehen, ist das Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Schwerin die richtige Anlaufstation. Hier bekommst du Informationen zu Ausbildung und Studium, zu Berufsbildern und Anforderungen sowie zur Weiterentwicklung und Umschulung.

Im Berufsinformationszentrum werden auch regelmäßig Informationsveranstaltungen angeboten. Außerdem hast Du die Möglichkeit, die Internetcomputer –  Selbstinformationseinrichtung – des BiZ kostenlos für Deine Online-Recherchen rund um Deine berufliche Zukunft zu nutzen.

Geöffnet ist das Biz von montags bis mittwochs jeweils von 7.30 bis 15.30 Uhr, donnerstags von 7.30 bis 18 Uhr und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr.

Die Besucheradresse: Agentur für Arbeit Schwerin, Berufsinformationszentrum, Am Margaretenhof 14-16 in 19057 Schwerin.

Zu erreichen ist das BiZ mit der Buslinie 18 (Haltestelle Margaretenhof), mit der Odeg (Schwerin-Margaretenhof), über die B106 Richtung Wismar (Abfahrt Margaretenhof) oder die Grevesmühlener Straße in Richtung Margaretenhof. Mehr Infos unter Tel. 0385/450 - 2900 oder per Mail an Schwerin.BIZ@arbeitsagentur.de

„Jobaktiv“ am 18. und 19.Oktober: Mehr als 1000 freie Stellen bei Jobmesse in Rostock

Auf den Job, fertig, los – Die Rostocker Arbeitsagentur und die Jobcenter Bad Doberan, Güstrow und Rostock veranstalten am Mittwoch, 18. Oktober, und Donnerstag, 19. Oktober, mit der „Jobaktiv“ eine der größten Arbeitsmarktmessen in Mecklenburg-Vorpommern. Eröffnet wird die Messe am Donnerstag um 10 Uhr im Saal 1 der Rostocker Stadthalle.

Am Eröffnungstag präsentieren auf acht Brancheninseln insgesamt 49 regionale Unternehmen ihre offenen Arbeitsstellen. Hier können Schulabgänger und Schüler im letzten Jahr fündig werden. Darüber hinaus bietet das Rahmenprogramm vielfältige Vorträge, Seminare und Workshops für Arbeitgeber und Arbeitnehmer – für jeden ist etwas Interessantes dabei.

An der Jobaktiv  in Rostock nehmen über 100  einheimische Firmen teil. Sie präsentieren über1000 freie Arbeitsstellen aus der Region Rostock und ganz Mecklenburg-Vorpommern. Vertreten sein werden folgende 13 Branchen: Hotellerie und Gastronomie, Gesundheits- und Sozialwesen, Call Center, Handel, Lebensmittel, Metallverarbeitung, Allgemeine wirtschaftliche Dienstleistungen, Informationstechnologie, Forschung und Entwicklung, Ingenieurdienstleistungen, Öffentliche Dienstleistungen, Logistikund  Kaufmännische Dienstleistungen.

Auch wer noch keine konkrete Stelle sucht oder keine Ahnung hat, was er einmal werden will, kommt bei der Arbeitsmarktmesse auf seine Kosten. So wird es zum Beispiel Fachvorträge mit Tipps und Empfehlungen zu Bewerbungsgesprächen, Gehaltsverhandlungen und Zeit- und Selbstmanagement geben. Möglich ist es auch, die eigenen Bewerbungsunterlagen in einem persönlichen Expertengespräch checken  oder kostenfrei Bewerbungsfotos von sich machen zu lassen. Auch wird es eine Stylingberatung  zum erfolgreichen persönlichen Auftritt bei Arbeitgebern geben.

Die Messe Jobaktiv findet  am 18./19. Oktober in der Stadthalle Rostock statt. Der Messeeintritt ist kostenlos. 

Mehr Informationen zur Arbeitsmarktmesse gibt es  unter der Webseite  www.jobaktiv-rostock.de oder auch bei Facebook unter „Jobaktiv Rostock“.

 

Mindestens ein Praktikum wird von der Schule in der Regel vorgeschrieben. Es ist oft sinnvoll, in den Ferien weitere zu machen. Während dieser Praktika merken Jugendliche in der Regel sofort, ob ein Beruf etwas für sie ist. Die Frage müsse lauten: „Will ich so jemand werden, wie der, der da sitzt?“, erklärt von Wolff. Dafür haben Schüler in der Regel sofort ein Gespür.

Richtig gut für die Berufsorientierung ist es, wenn Schüler sehr intensiv Hobbys oder ein Ehrenamt betreiben. Da sieht man oft sofort, was die Stärken eines Jugendlichen sind, sagt von Wolff: „Zum Beispiel übernimmt einer bei einem Ehrenamt automatisch die Finanzen, der Nächste ist immer für das Organisatorische zuständig.“ Wer studieren will, findet eine gute Analyse eigener Talente und Fähigkeiten unter was-studiere-ich.de.

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