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Tipps zur Berufsorientierung : Und was willst du mal werden?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das ist die Frage, die einen während der Schulzeit verfolgt. Doch wie lautet die richtige Antwort?

svz.de von
erstellt am 25.Feb.2017 | 08:00 Uhr

Das Angebot an Ausbildungsberufen ist groß. Doch wie finde ich überhaupt den Job der am besten zu mir passt? Die Suche nach einer Ausbildung beginnt schon damit, sich zu fragen, in welcher Branche man tätig werden möchte und dem Zusammentragen möglichst vieler Informationen über die verschiedenen Unternehmen. Ebenfalls sollte man sich von vornherein informieren, welche Perspektiven der Beruf bietet und welche Möglichkeiten einer Weiterbildung bestehen. Um überhaupt einmal herauszufinden, in welche Richtung die Zukunftspläne gehen sollen, gibt es diverse Alternativen:

Beratung bei der Agentur für Arbeit
Um sich über seine persönlichen Vorstellungen bewusst zu werden, bietet die Agentur für Arbeit einen Eignungstest an. Steht das Ergebnis fest, berät die Agentur dazu. In einem Gespräch mit einem Berufsberater werden die Berufswünsche, die Ausbildungsinhalte, die Suche nach einem geeignetem Ausbildungsplatz und auch Fragen zur Bewerbung geklärt.

Orientierung mit Whatsapp 
Jugendliche können neuerdings den Messenger Whatsapp zur Berufsorientierung nutzen. Das ermöglicht der „What's me bot“ der Bundesagentur für Arbeit. Jugendliche speichern die Nummer 0157/2374199 bei Whatsapp ein und schreiben „Hallo“ in den Chat. Dann werden ihnen acht Fragen gestellt. Hinterher bekommen sie eine Einschätzung, ob sie beispielsweise eher der kaufmännische oder der handwerklich-technische Typ sind. Außerdem erhalten sie Informationen, welche Ausbildungen zu ihnen passen könnten sowie weiterführende Links zu diesen Berufen.

„Der ,What's me bot‘ bietet Jugendlichen aber nur eine erste Orientierung“, sagt Paul Ebsen von der Bundesagentur für Arbeit über das Angebot. Jugendliche müssten sich dann tiefer über die einzelnen Berufe informieren.

Diese App hilft
Jugendliche können für die Berufsorientierung jetzt die neue App Azubiwelt 1.0 nutzen. Mit Hilfe des Smartphones können sie so herausfinden, welche Ausbildungen es in einzelnen Berufsfeldern wie Landwirtschaft oder Bau gibt. Wer schon weiß, welche Ausbildung er machen möchte, findet über die App auch passende Lehrstellenangebote.



Einrichtungen  zur Berufsberatung
Neben der Agentur für Arbeit gibt es noch viele andere Stellen, die über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Hierunter sind sowohl zum Teil kostenpflichtige Agenturen, als auch kostenlose Plattformen im Internet wie zum Beispiel die Webseite „Beroobi“. Herzstück des Portals sind multimediale Berufsporträts: In kleinen Videos, kurzen Texten und Audiosequenzen stellen Auszubildende und junge Arbeitnehmer ihre Arbeit vor. Ergänzt werden diese Berichte durch animierte Grafiken, interaktive Quizspiele und Interviews mit Experten. Die Berufsporträts sind gegliedert in eine Beschreibung der wichtigsten Tätigkeiten und des Tagesablaufs, Informationen über die Berufsvoraussetzungen, Ausbildung und Karrieremöglichkeiten sowie Tipps zur Bewerbung. Mithilfe des „Beruf-O-Mats” können Jugendliche herausfinden, welcher Beruf zu ihnen passt.

Wenn man schon eine konkrete Richtung oder einen Beruf für sich gefunden hat, bietet es sich möglicherweise an, die dafür zuständigen Handwerkskammer aufzusuchen, da diese oftmals kostenlos spezialisierte Beratungen anbieten.

Test zur Berufswahl
Egal, ob man den Berufswahltest an seiner Schule, beim Arbeitsamt, in Beratungszentren oder online macht, diese Tests verfolgen alle das selbe Ziel – dem potentiellen Azubi, durch entsprechend gestellte Fragen, seine möglichen Präferenzen aufzuzeigen. Es werden die Stärken und Schwächen des Getesteten analysiert und ihm im Anschluss daran verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt und vorgeschlagen.

Tipp: Jugendliche können für die Berufsorientierung jetzt die neue App Azubiwelt 1.0 nutzen. Mit Hilfe des Smartphones können sie so herausfinden, welche Ausbildungen es in einzelnen Berufsfeldern wie Landwirtschaft oder Bau gibt. Wer schon weiß, welche Ausbildung er machen möchte, findet über die App auch passende Lehrstellenangebote.

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