Soziale Kompetenzen : Soft Skills

Wie geht es nach der Schule weiter? Ein Nebenjob oder Ehrenamt bringen nicht nur praktische Erfahrungen. Sie helfen auch bei der Selbsteinschätzung von Fragen wie: Liegt mir die starre Struktur eines Nine-to-five-Jobs?dpa
Wie geht es nach der Schule weiter? Ein Nebenjob oder Ehrenamt bringen nicht nur praktische Erfahrungen. Sie helfen auch bei der Selbsteinschätzung von Fragen wie: Liegt mir die starre Struktur eines Nine-to-five-Jobs?dpa

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25. Januar 2013, 12:28 Uhr

Bei der Bewerbung um einen Job ist es wichtiger denn je, dass der Bewerber über soziale Kompetenzen verfügt - die so genannten „soft skills“. Dies liegt vor allem am grundlegenden Wandel auf dem Arbeitsmarkt: Der Dienstleistungsgedanke und der steigende Kundenkontakt machen die sozialen Kompetenzen der Arbeitnehmer für die Unternehmen zur entscheidenden Voraussetzung.

Beispiele parat haben


Doch „soft skills“ sind schwer nachzuweisen. Wer innerhalb eines Bewerbungsschreibens oder eines Vorstellungsgesprächs auf seine sozialen Kompetenzen eingeht, sollte dies deshalb immer mit einem Beispiel belegen können.

Da kommt es gut an, wenn man direkt darauf eingehen kann, dass man beispielsweise in der Feuerwehr schon bei lebensrettenden Einsätzen war oder sich innerhalb eines sozialen Jahres um alte oder kranke Menschen gekümmert hat. Wer in dieser Richtung etwas vorzuweisen hat, kann ganz ohne zu prahlen bei Personalern richtig punkten. Soziales Engagement genießt hohes Ansehen.

Doch Sozialkompetenz fällt nicht vom Himmel. Aber sie lässt sich lernen. Für Führungskräfte ist das wichtig, aber auch für alle anderen, die im Beruf viel kommunizieren, egal ob in der Beratung oder zum Beispiel im pflegerischen Bereich. Die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen lässt sich nicht auf einzelne Branchen begrenzen: Das gilt für Ingenieure genauso wie für Sozialpädagogen. Das Beherrschen von Soft Skills ist unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten ein „harter Produktionsfaktor. Damit lässt sich auch viel Geld sparen. Soft Skills haben auch viel mit methodischem Vorgehen zu tun. Soziale Kompetenzen, die zum Beispiel die Verhandlungsführung erleichtern, ermöglichten auch schnellere Ergebnisse.

Bei Meetings und Konferenzen können gute Vorbereitung und eine gute Leitung der Gespräche bis zu zwei Drittel der Zeit sparen helfen.

Berufsstarter müssen anpassungsfähig sein, das ist ein unumstößlicher Faktor der soft skills. Und deshalb ist die Mobilität absolut mitentscheidend. Für eine erfolgreiche Bewerbung braucht man neben guten Noten und Fachkenntnissen auch Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Flexibilität. Flexibel zu sein bedeutet in vielen Fällen, mobil zu sein. Denn der Weg zur Arbeit und Einsätze bei Zweigstellen oder Kunden sind ohne Auto kaum denkbar. Auch ein eventuell nötiger Umzug in einen anderen Ort gehört zur Fexibilität. Künftige Azubis sollten das bedenken.

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