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Mediziner im Praktikum : Parchimer Klinik ist jetzt Lehrkrankenhaus

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Aus der Onlineredaktion

Medizinstudenten können ihr Praktisches Jahr künftig an der Parchimer Asklepios Klinik absolvieren

svz.de von
erstellt am 14.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Medizinstudenten im letzten Jahr können künftig den finalen Teil ihres Studiums, das sogenannte Praktische Jahr (PJ), in der Asklepios Klinik Parchim absolvieren: Das Parchimer Krankenhaus hat erfolgreich das umfangreiche Antragsverfahren für den Titel „Akademisches Lehrkrankenhaus“ durchlaufen. Die Anerkennung wurde der Klinik durch die Universität Rostock verliehen.

„Von nun an können Studenten in unserem Haus in den Fachrichtungen Innere Medizin und Anästhesie/Intensivmedizin unter Anleitung durch erfahrene Ärzte ihre ersten praktischen Schritte im Berufsleben machen“, verdeutlicht Dr. Peter Marschner, PJ-Beauftragter an der Asklepios Klinik. Das Praktische Jahr eines Medizinstudenten gliedert sich in drei sogenannte Tertiale (je vier Monate) und muss in den Bereichen Innere Medizin sowie Chirurgie absolviert werden. Für das dritte Tertial kann sich der Student eine Fachrichtung seiner Wahl aussuchen. Die Parchimer Asklepios Klinik strebt für die nahe Zukunft an, Studenten des 6. Studienjahres auch die praktische Ausbildung in den Fachrichtungen Chirurgie, Frauenheilkunde/Geburtshilfe und Kinderheilkunde anzubieten. Offen steht die Klinik dabei nicht nur Studenten der Universität Rostock: Auch Studierende anderer Universitäten oder aus dem Ausland können ein oder mehrere Tertiale an der Parchimer Lehreinrichtung verbringen.

In der Parchimer Klinik, die sich in jüngerer Vergangenheit vor allem im Bereich der Inneren Medizin weiter profiliert hat, verspricht man sich davon deutliche Synergieeffekte für die Zukunft im Wettbewerb um den Fachkräftenachwuchs. Der gestaltet sich für Krankenhäuser in eher ländlich geprägten Räumen oftmals schwierig. Andererseits ermögliche gerade ein kleineres Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung dem Berufsnachwuchs einen universellen Einblick, ist sich Dr. Peter Marschner sicher.

Der Facharzt weiß aus seiner früheren Erfahrung als PJ-Beauftragter am Ludwigsluster Krankenhaus, dass viele Absolventen tatsächlich als Assistenzärzte in eine Einrichtung zurückkehren, an der sie zuvor ihr Praktisches Jahr absolviert haben. Der 42-Jährige ist seit Oktober 2015 an der Asklepios Klinik in der Abteilung Anästhesie/Intensivmedizin tätig. Sein Medizinstudium absolvierte der gebürtige Ludwigsluster von 1995 bis 2002 selbst an der Universität Rostock.

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