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Berufskunde: Sanitäter : Neue Lebensretter ausd Güstzrow im Einsatz

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Aus der Onlineredaktion

Nach bestandener Prüfung gehören Nino Orseszki und Erich Wehner zum Team der Rettungswache Güstrow

svz.de von
erstellt am 14.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Die Jugendlichen, die 2014 eine Ausbildung als Notfallsanitäter im Rettungsdienst Güstrow des Deutschen Roten Kreuzes nach der Einführung des entsprechenden Gesetzes begonnen haben, sind nun einsatzbereit. Erich Wehner (27) und Nino Orseszki (19) gehören damit zu den ersten, die diese dreijährige Berufsausbildung absolvierten. Jetzt arbeiten beide im Team der Rettungsdienst gGmbH in Güstrow.

„Vorher gab es eine schulische Ausbildung mit einem praktischen Jahr“, erklärt Alexander Henkel, Bereichsleiter der Rettungswache. Danach hätten die Notfallsanitäter zwar ein Examen, aber keine Berufsausbildung gehabt. Darum war 2014 ein neues Gesetz in Kraft getreten, das nun eine anerkannte Berufsausbildung vorsieht. „Neben dem schulischen Teil gab es den praktischen Teil hier beim Rettungsdienst. Außerdem haben wir jeweils einige Wochen auf verschiedenen Stationen des Krankenhauses gearbeitet“, erzählt Erich Wehner.

Zehn Prüfungen mussten die beiden mit ihren Mitschülern absolvieren. Nach den schriftlichen Prüfungen folgten praktische. „Wir bekamen Fallbeispiele genannt, wie sie auch im Einsatz vorkommen könnten und mussten dann als Teamführer agieren“, sagt Nino Orseszki. Der 19-Jährige hat gleich nach dem Schulabschluss mit der Ausbildung begonnen. „Ich war schon einige Jahre in der Gülzower Feuerwehr aktiv und hatte im Jugendrotkreuz erste Schritte zum Ersthelfer absolviert“, berichtet er. Schon immer habe er im Rettungswesen arbeiten wollen und dies sei nun möglich, auch wenn die Aufgaben nicht immer leicht seien. Beide waren schon in den drei Jahren ihrer Ausbildung bei Einsätzen dabei, die ihnen nahe gegangen waren.

Die Rettungsdienst gGmbH, die derzeit 45 Mitarbeiter in der Rettungswache beschäftigt, hat seit 2014 weitere Auszubildende in ihr Team aufgenommen und will das auch weiter tun. „Wir stellen sie so ein, dass wir sie möglichst nach ihrer Ausbildung weiter beschäftigen können, also damit unseren Eigenbedarf decken“, sagt Alexander Henkel. Im Jahr 2014 hatten fünf Auszubildende begonnen, vier davon bestanden die Prüfungen und werden in Teterow, Bützow und Güstrow eingesetzt. Sie können nun im Rettungsdienst weitere Erfahrungen sammeln.

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