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Mit dem Netz auf Jobfang

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erstellt am 14.Okt.2010 | 06:09 Uhr

Im Internet lässt sich alles finden, sogar ein neuer Job. Wenn es um die Suche nach einem Arbeitsplatz, einer Lehrstelle oder einem Aushilfsjob geht, ist bei vielen der erste Anlaufpunkt das World Wide Web. Und nicht nur die Arbeitsuchenden gehen ins Netz, auch die Unternehmen schalten ihre Stellenanzeigen immer häufiger auf Online-Portalen. Insofern ist die Chance groß, dass bei der Internetsuche das eine oder andere spannende Angebot entdeckt wird. Große Firmen setzen mitunter sogar sogenannte Headhunter - also Personalvermittler - ein, die gezielt nach passenden Fachkräften suchen. Das tun sie auch im Internet.

Doch wo soll der Arbeitsuchende beginnen? Schließlich ist der Datendschungel groß und manchmal undurchsichtig. Die meisten Suchenden klicken zuerst auf die Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Dort finden sie den wohl größten Stellenmarkt. Etwa 3,5 Millionen Bewerber haben hier ihr Profil hinterlegt. Knapp 700 000 Stellenangebote sind aktuell verzeichnet. Auf der Internetseite findet der Besucher schnell Angebote in den verschiedenen Branchen und Berufsfeldern. Außerdem kann er ein eigenes Profil veröffentlichen, so dass er im Idealfall von einem Arbeitgeber gefunden wird, der jemanden mit seinen Qualifikationen sucht.

Neben den klassischen Job-Suchmaschinen wie Nordclick, die sich auf die reine Zusammenstellung von Stellenanzeigen konzentrieren, gibt es die sogenannten Karriere-Portale. Dort findet der User zusätzlich umfangreiches Informationsmaterial zu den Themen Bewerbung und Karriere. Manche Internetseiten wie beispielsweise Monster.de bieten Foren an, in denen sich Internetnutzer über die Jobsuche austauschen können. Neben der Seite der Bundesagentur für Arbeit ist auch Stepstone ein solches Karriere-Portal. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte. Hier kann sich der Besucher unter anderem von Bewerbungvorlagen inspirieren lassen oder sich darüber informieren, mit welchen Fragen er im Vorstellungsgespräch rechnen kann.

Bevor sich der Arbeitsuchende in die Internetrecherche stürzt, sollte er sich allerdings über einige Dinge klar werden. Sonst kann die Suche in der Flut an Daten und Angeboten schnell ausufern. Wichtig ist eine Antwort auf die Frage: Was will ich machen? So banal wie die Frage klingt, ist sie nicht. Denn ein Finanzbuchhalter kann in Stellenanzeigen schon mal Controller oder auch Rechnungswesen-Profi heißen. Danach gilt es zu klären: Wo will ich arbeiten? Bin ich bereit, umzuziehen oder zu pendeln und wenn ja, wie weit? Wer ein Bewerberprofil von sich ins Netz stellt, sollte sich vorher darüber bewusst werden, dass es gepflegt werden muss. Nichts ist schlimmer als veraltete Personenangaben oder ein Bild, das lange nicht mehr aktuell ist.

Manche Jobbörsen richten sich an spezielle Berufsgruppen. So gibt es auf der Seite www.proplanta.de einen Stellenmarkt für Fachleute aus dem Agrar-Bereich. Hier haben Rinderspezialisten, Chemielabortechniker, Geo-Informatiker und andere eine Anlaufstelle. Auf der Seite www.absolventa.de gibt es Stellenangebote speziell für Hochschulabsolventen in den Bereichen IT-Branche, Wirtschaft und Ingenieurwesen.

Wer ein Gesuch mit einem Bewerberprofil ins Internet stellt, sollte darauf achten, bestimmte Schlüsselwörter zu gebrauchen. Dabei hilft es, sich in die Rolle eines potenziellen Arbeitgebers zu versetzen. Nach welchen Kompetenzen würde er wohl suchen? Die sollten dann unbedingt im Profil auftauchen.

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