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Geleitwort : Liebe Schüler, liebe Ausbilder, ...

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 12.Sep.2014 | 22:02 Uhr

jetzt gibt es eigentlich keine Ausreden mehr. Wer noch keinen Ausbildungsplatz hat, der hat doch bestimmt etwas falsch gemacht, oder?

Nein, ganz so einfach dürfte die Ursachenforschung nicht ausfallen. Aber es ist schon auffällig, dass es noch nach Beginn des Ausbildungsjahres deutlich mehr unbesetzte Lehrstellen gibt als Bewerber. Gewiss, die offenen Ausbildungsplätze finden sich zumeist in Branchen, die keine bequeme Ausbildung versprechen. Aber auch die Arbeitgeber etwa in der Hotellerie und Gastronomie verstehen es immer besser, neben einer attraktiveren Vergütung vor allem die Rahmenbedingungen zu verbessern, etwa die Arbeitsbedingungen familientauglicher zu gestalten oder Entwicklungsmöglichkeiten zu offerieren. Dienstleistungsberufe sind gerade für den Nordosten existenziell. Als Tourismus- und Gesundheitsland sind die Unternehmen darauf angewiesen, dass die Gäste und Kunden fachkundig umsorgt werden.

Aber auch jenseits der Top Fünf noch unbesetzter Ausbildungsberufe eröffnen sich Chancen. Wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung bleibt ein guter Schulabschluss. Aber auch eine Aufgeschlossenheit, jenseits der Standard-Berufe nach einer Perspektive zu schauen. Berufsbilder haben sich stark gewandelt. Wer sich nicht umfassend informiert, weiß oft gar nicht, welche spannenden Berufe sich hinter vielen Unternehmen oder Institutionen verbergen. Die wichtigste Erkenntnis ist deshalb: Nicht warten, dass gebratene Tauben in den Mund flattern, sondern selbst auf die Suche gehen, sich bei verschiedensten Gelegenheiten – etwa den regionalen Ausbildungsmessen oder Tagen der offenen Tür – aktiv informieren, Angebote vergleichen und die Rahmenbedingungen einer Ausbildung mit ausloten.

Ich wünsche Euch ein glückliches Händchen und denkt daran: Augen auf bei der Berufswahl!

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