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Zarrentin : Fräsen, tüfteln, schrauben: Traumjob Mechatroniker

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Tim Adelmeyer lernt seinen Wunschberuf in einem Unternehmen für Verpackungsmaschinen.

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 16:10 Uhr

„Ich wollte schon immer etwas Technisches machen“, erzählt Tim Adelmeyer aus Boddin begeistert. Schon während der Schule war das für den heute 21-Jährigen klar: „Ich hab dann mehrere Praktika gemacht, zum Beispiel in Kfz-Werkstätten.“ Aber auch bei der Variovac PS SystemPack GmbH in Zarrentin, einem Unternehmen für Verpackungsmaschinen.

Durch seinen Praxis-Schnuppereinsatz konnte der junge Mann einen Ausbildungsplatz zum Mechatroniker bei Variovac ergattern. Für viele junge Menschen ist es ein Traumberuf. So starteten bundesweit 19 290 Jugendliche im letzten Jahr in diese Ausbildungsrichtung. Damit ist Mechatroniker auf Platz drei der beliebtesten Lehrberufe.

„Ich habe mich nach meinem Praktikum bei Variovac beworben und es hat geklappt“, berichtet Tim stolz. Für ihn war das ein großes Glück. „Ich finde den Beruf Mechatroniker super – er vereint die Bereiche Maschinenbau und Elektronik, das ist vielseitig.“ Auch die Arbeit im Unternehmen gefällt ihm: „Hier baue ich an den Verpackungsmaschinen mit. Wenn ich Mechatroniker in einer Kfz-Werkstatt gelernt hätte, wären meine Aufgaben nicht so umfangreich. Außerdem gibt es für mich später beruflich viele Möglichkeiten“, sagt Tim.

Neben Kenntnissen im Fräsen, Bohren und Feilen von Metall habe er beispielsweise auch gelernt, wie man richtig lötet. Mittlerweile ist Tim an der gesamten Montage der Verpackungsmaschinen beteiligt.

Um seine berufliche Zukunft braucht sich der 21-Jährige derzeit keine Gedanken zu machen. Ende Januar beendet er seine Ausbildung in Zarrentin. „Dann arbeite ich hier als Facharbeiter weiter. Ich habe eine unbefristete Übernahme bekommen“, verrät er stolz. „Ich finde es schön, dass ich in der Heimat eine Ausbildung machen und auch weiterhin hier arbeiten kann. So muss ich nicht pendeln.“

Das ist vom Unternehmen so gewollt. „Wir bilden für den Bedarf aus, damit wir eine spätere Anstellung ermöglichen können“, erklärt Beatrice Schmidt aus der Personalabteilung der Firma. Die 27-Jährige hat selbst im Unternehmen gelernt. „Ich habe hier eine Lehre zur Industriekauffrau gemacht. Danach habe ich noch meinen Fachwirt absolviert und arbeite seit 2011 in der Personalabteilung.“

Seit 2003 gibt es die Möglichkeit, sich bei Variovac ausbilden zu lassen. Neben Mechatroniker und Industriekaufmann/ –frau bietet der Betrieb auch Lehrplätze zur Fachkraft für Lagerlogistik und seit 2014 erstmalig auch zum Technischen Produktdesigner an. „Wir haben gemerkt, dass unsere Fachkräfte aus diesem Bereich ein gewisses Alter erreicht haben und wir uns um Nachwuchs kümmern müssen“, erläutert Beatrice Schmidt zur neuen Ausbildungsrichtung.

Als Technischer Produktdesigner erstellt man am Computer technische Zeichnungen und konstruiert Modelle für Maschinenteile. „Wir suchen für das Ausbildungsjahr 2014 wieder Azubis für alle Richtungen. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei uns melden“, bekräftigt Schmidt. Sie freue sich über die Bewerbung von engagierten jungen Menschen.

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