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Tipps : Diese Bewerbung gewinnt

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Berufsberater gibt Tipps, worauf Jugendliche bei Anschreiben, Lebenslauf und Co achten sollten

von
erstellt am 16.Okt.2015 | 10:46 Uhr

Der Traumberuf steht fest. Und auch ein Betrieb, der einen freien Ausbildungsplatz hat, ist gefunden. Jetzt musst du nur noch die Bewerbung schreiben. Doch das ist gar nicht so einfach. Jürgen Wursthorn von der Bundesarbeitsagentur erklärt, worauf du achten musst und welche Fehler du vermeiden solltest:

Fehlerfrei

Eine Bewerbung mit Tipp- oder Kommafehlern ist für Personaler ein Grund, den Kandidaten sofort auszusortieren. Um Fehler zu finden, hilft es, die Unterlagen auf Papier auszudrucken. Dort sieht man sie eher als am Computer. Außerdem sollte mindestens eine weitere Person gegenlesen – das können deine Eltern, der Berufsberater oder Lehrer sein. Natürlich sollten alle Unterlagen auch knitterfrei sein – Bewerbungen immer neu ausdrucken und gut sortiert in einer Mappe versenden.

Bleib authentisch

Im Anschreiben bleiben Jugendliche am besten authentisch. Manche Schreiben klingen, als hätte sie ein Erwachsener verfasst und nicht ein Schüler. Sie beinhalten etwa viele Fremdwörter, oder wirken gestelzt. Bei Personalern kommt dann schnell der Verdacht auf, dass jemand Textbausteine aus dem Netz kopiert hat. Um diesen Eindruck zu vermeiden, formuliere das Anschreiben deshalb am besten ohne fremde Hilfe. Lasst dann eine zweite Person gegenlesen, um zu überprüfen, ob es zu flapsig formuliert ist.

Zeig, wer du bist

Oft sind Anschreiben zu allgemein gehalten. Wichtig ist, genau zu begründen, warum du zur Firma passt und der oder die Richtige bist. Es kann zum Beispiel sein, dass du schon einmal ein Praktikum in dem Bereich gemacht hat und seitdem weißt, dass dir diese Arbeit gut gefällt.

Richtiger Ansprechpartner

Wer viele Bewerbungen verschickt, kann schnell durcheinanderkommen. Trotzdem: Nichts ist peinlicher als bei Firma X den Ansprechpartner von Firma Y anzugeben. Du solltest deshalb vor dem Absenden lieber zweimal kontrollieren, ob du wirklich den richtigen Empfänger hast.

Immer mit Betreffzeile

Gerade größere Firmen schreiben häufig mehrere Ausbildungsplätze aus. Deshalb mach in der Betreffzeile immer deutlich, wofür du dich genau bewirbst. Wenn aus der Bewerbung nicht hervorgeht, für welche Lehrstelle du dich interessiert, kann das für den Personaler ebenfalls ein Grund sein, dich auszusortieren.

Keine Selfies, keine Smileys

Als Azubi übernimmst du ein Stück Verantwortung. Deshalb muss deine Bewerbung seriös sein, damit dich die Firma ernst nimmt und im besten Fall zum Vorstellungsgespräch einlädt. Statt Selfies sind deshalb gut gemachte Bewerbungsfotos angesagt. Sonstige Bilder oder Smileys haben nichts in einer Bewerbung zu suchen.

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