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Fünf Tipps zur beruflichen Orientierung : Der Weg zum Traumjob

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was sind meine Stärken? Was will ich im Leben erreichen? Welcher Beruf passt zu mir? Bei der Suche nach dem passenden Beruf stellen sich viele Fragen. Für alle, die noch kein konkretes Bild von ihrer beruflichen Zukunft haben, fünf Tipps zur Orientierung:

 

1. Per Selbstcheck die eigenen Stärken erkunden
Ein guter Einstieg ist die Frage: Worin bin ich gut und was macht mir Spaß? Erste Hinweise können gute Noten in bestimmten Fächern sowie Hobbys geben. Eine Vorliebe für Naturwissenschaften, eine besondere Begabung für Sprachen oder sportlicher Ehrgeiz – angehende Azubis sollten sich ihre Interessen und Leidenschaften bewusst machen. Checklisten wie sie etwa die Website abi.de bereitstellt, unterstützen Jugendliche dabei, sich selbst zu reflektieren. Nützlich und gleichzeitig sehr unterhaltsam ist das Berufeuniversum des Online-Portals planet-beruf.de der Bundesagentur für Arbeit. Bei diesem Programm entdecken Schüler Ausbildungsberufe in Form einer spannenden Weltraumreise.


2. Mit Online-Tests passende Berufe finden
Einige Websites bieten neben Checklisten auch sogenannte „Matching“-Tests an, mit denen man sein persönliches Profil mit den Anforderungen verschiedener Berufsfelder abgleichen kann. Jugendliche können etwa mit dem Berufe-Entdecker, ebenfalls ein Angebot von planet-beruf.de, per Computer oder Smartphone Berufsfelder erkunden und aus rund 330 Ausbildungsberufen eine eigene Favoritenliste zusammenstellen.


3. Persönliche Gespräche suchen
Um herauszufinden, wo die eigenen Stärken liegen, kann es hilfreich sein, andere zu Rate zu ziehen. Eltern, enge Verwandte oder Lehrkräfte können meistens gut beurteilen, wo Stärken aber auch Schwächen liegen. Gut sind auch Gespräche mit professionellen Ausbildungsberatern. Sie kennen alle Berufe und sind auf dem neuesten Stand, was Anforderungen und Inhalte der verschiedenen Ausbildungsberufe betrifft. Anlaufstellen für Beratungsgespräche sind zum Beispiel die örtlichen Agenturen für Arbeit, die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK).


4. Sich ausprobieren
Die grobe Richtung steht fest? Der nächste Schritt zum passenden Beruf ist das Ausprobieren! Denn nur wer in den Arbeitsalltag hineinschaut, kann ein Gefühl dafür entwickeln, welche Fähigkeiten gefordert sind und ob die eigenen Stärken dazu passen. Während der Schulzeit gibt es immer wieder Gelegenheiten, Praxiserfahrungen bei Praktika zu sammeln. Aber warum nicht auch einmal die Ferien für ein Praktikum nutzen? Hier kann es sich lohnen, im Bekannten- und Verwandtenkreis nach interessanten Praktikumsplätzen zu fragen.


5. Im Freiwilligendienst Arbeitsluft schnuppern
Auch Freiwilligendienste sind eine gute Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln. Bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr, einem Freiwilligen Ökologischen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst arbeiten junge Erwachsene direkt in einem Betrieb oder einer sozialen Einrichtung mit und tun dabei nicht nur viel Gutes, sondern lernen zugleich ein Berufsfeld intensiv kennen. Wer nach der Schule neugierig auf fremde Länder ist, kann das Freiwillige Jahr auch im Ausland absolvieren.

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