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Zukunft in der Pflege : Das Wohl der Patienten immer im Blick

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zukunft in der Pflege: Ausbildung an der KMG Bildungsakademie

Nancy Tietze und Richard Georges möchten Gesundheits- und Krankenpfleger werden. Sie befinden sich im ersten Ausbildungsjahr an der Staatlich anerkannten Schule für Krankenpflege in Pritzwalk, eine Einrichtung der KMG Bildungsakademie gGbmH. „Der Ausbildungsschwerpunkt an unseren Schulen in Pritzwalk und Bad Wilsnack liegt in der Kranken- und Altenpflege“, erzählt Verwaltungsdirektor Dr. Rainer Köppe. Seit Gründung der Akademie im Jahr 1998 haben sich weit über 1000 Absolventen in diesen gesundheitlichen Berufen ausbilden lassen. Weitere Ausbildungsmöglichkeiten zu Operationstechnische Assistenz, Chirurgisch Technische Assistenz, Physiotherapie und Krankenpflege bieten die KMG Kliniken am Klinikum Güstrow.

In den ersten Wochen ihrer Ausbildung sitzen Nancy Tietze und Richard Georges hauptsächlich auf der Schulbank. Das theoretische Wissen ist umfangreich, das sie sich aneignen müssen. Aber schon bald geht es in eine der Einrichtungen der KMG Kliniken. „Schwerpunkte für den Einsatz der Gesundheitsschüler sind unsere Akutkliniken. Darüber hinaus findet die praktische Ausbildung in unseren Senioreneinrichtungen und Rehabilitationszentren statt“, macht Dr. Köppe aufmerksam. „So lernen die Azubis unsere Einrichtungen kennen und haben die Möglichkeit, sich nach dem erfolgreichen Abschluss als examinierte Fachkräfte für eine Tätigkeit innerhalb der KMG Kliniken zu entscheiden.“

Die KMG Kliniken gehören zu den erfolgreichsten Gesundheitskonzernen in den neuen Bundesländern mit Akutkliniken in Wittstock, Kyritz, Pritzwalk, Havelberg und Güstrow sowie Rehabilitationskliniken in Bad Wilsnack, Plau am See und Sülzhayn; außerdem zehn Seniorenheimen. Der Konzern verfügt über rund 2600 Betten und beschäftigt etwa 3500 Mitarbeiter.

Drei Jahre dauert die Ausbildung, die Nancy Tietze und Richard Georges durchlaufen. Sie werden zum Beispiel lernen, wie der menschliche Körper aufgebaut ist und wie die verschiedenen Körperfunktionen ablaufen, welche Krankheitsursachen und Krankheiten es gibt, wie Krankheiten vorgebeugt wird, wie sie diagnostiziert und behandelt werden. Ihre Lehrer und Praxisanleiter werden ihnen vermitteln, wie man Patienten beobachtet und Befunde dokumentiert. Wie man Blut entnimmt und Röntgenuntersuchungen vorbereitet, wie in Notfällen erste Hilfe geleistet wird, wie man Ärzten assistiert, ärztliche Maßnahmen, Operationen und Visiten vor- und nachbereitet. Mitbringen müssen sie neben einem guten Schulabschluss auch menschliche Qualitäten: Sorgfalt- und Verantwortungsbewusstsein sind ebenso unabdingbar wie Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit. „Die Pflege ist nach wie vor ein schwerer und anspruchsvoller Beruf“, so Dr. Köppe. „Aber die Arbeit mit Menschen bringt Freude, ist abwechslungsreich und in ständiger Bewegung.“

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