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Industriekaufmann : Beliebt und geliebt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Favorit unter den Ausbildungen

Vor einigen Jahren war es für die meisten jungen Menschen noch völlig klar, was nach ihrem Abschluss passiert. Die Jungs absolvierten ihren Bundeswehr- oder Zivildienst und die Mädchen zogen gleich in eine nähere Großstadt, um dort eine gut bezahlte Ausbildung oder ein Studium zu beginnen.

Doch seit nun mehr drei Jahren lässt sich feststellen, dass immer mehr Jugendliche in ihren gewohnten Umgebungen bleiben wollen. Man möchte lieber hier leben und arbeiten. Laut einer aktuellen Studie*, hat Mecklenburg-Vorpommern die wenigsten unter 25-jährigen Arbeitslosen seit Januar 2015 (7072 Arbeitslose)*, im Vergleich zu anderen Bundesländern, wie Nordrhein-Westfalen oder Bayern. Einer der beliebtesten Ausbildungsberufe bei den Jugendlichen ist „Industriekaufmann/-frau. Diese Ausbildung wählte auch Christoph Thiede aus Körchow. Der 21-Jährige konnte gerade seine Ausbildung bei der „Block Menue GmbH“ in Zarrentin verkürzen und ist seit Januar „Industriekaufmann“. „Für mich gab es zwei Möglichkeiten. Entweder BWL-Studium oder kaufmännische Ausbildung. Ich habe mich dann für die Ausbildung entschieden. Ich wollte einfach die Praxisnähe“, sagt er. „Außerdem finde ich, dass ich dort meine Stärken am besten einbringen kann. Die Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich auch gewählt, da dies ein angesehener Ausbildungsberuf und ein guter Grundstein für den weiteren beruflichen Werdegang ist.“ Viele junge Leute sehen es ähnlich wie Christoph und wählen lieber den Weg über eine Ausbildung . Der 21-Jährige schätzt vor allem, dass das eine duale Ausbildung war, d.h. sie fand im Betrieb sowie in der Berufsschule statt, was für ihn auch noch mehr Abwechslung und einen guten Lohn brachte. Jungen und Mädchen finden es heute meist wichtiger, nach dem Schulabschluss erst einmal Geld zu verdienen. Viele Unternehmen haben das erkannt und bieten vermehrt duale Ausbildungen an. Er sieht die „Block Menue GmbH“ als zuverlässigen Arbeitgeber: „Ich wurde übernommen und werde jetzt im Einkauf und in der Disposition eingesetzt. Momentan werde ich intensiv in den Verpackungseinkauf eingearbeitet, da dies mein Zuständigkeitsbereich werden soll. Ich möchte mich auf jeden Fall zum Betriebswirt oder Fachwirt für Einkauf/Logistik weiterbilden. Dafür wurde mir auch schon Unterstützung angeboten. Das ist einfach super!“

In der Berufsschule hatte Christoph Fächer, wie Rechnungswesen, Geschäftsprozesse sowie Wirtschaft und Sozialkunde, Deutsch, Englisch und auch Sport. Im Betrieb durchlief er dann während der Ausbildung, auch die verschiedensten Abteilungen, wie Einkauf, Disposition, Logistik, Vertrieb, Buchhaltung, Marketing oder Controlling. . „Je nachdem in welcher Abteilung man gerade ist, erwarten einen die unterschiedlichsten Aufgaben. Die Aufgaben werden von den Mitarbeitern erteilt. Zum Anfang wird einem in jeder Abteilung Theoriewissen vermittelt und bestimmte alltägliche Arbeitsabläufe gezeigt, welche man im Laufe der Zeit selbstständig lösen kann – das macht stolz. Umso länger man in einer Abteilung ist desto komplexer und spannender werden die Tätigkeiten, die einen wachsen lassen.“

           

* Quelle: statista.com






























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