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Berufe der Baubranche : Bau dir deine Zukunft!

vom
Aus der Onlineredaktion

Ob Architekt, Bauingenieur oder Dachdecker – In unserem Spezial geht es um Berufe aus der Baubranche

svz.de von
erstellt am 14.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Du arbeitest gerne draußen? Körperliche Arbeit ist für dich kein Problem? Und Du guckst gerne Fernsehsendungen wie „Zuhause im Glück“ , „Einsatz in 4 Wänden“ oder auch „Die Super-Heimwerker“? – Dann ist für Dich ein Beruf in der Baubranche möglicherweise das Richtige.

Das Tolle an der Branche: Sie hat eine gute Prognose für die Zukunft. Das heißt, wenn Du Dich jetzt für einen Bauberuf entscheidest, wirst Du auch später vermutlich eine gute Anstellung finden. Heute werden zum Beispiel Bauingenieure händeringend gesucht. Aber auch Dachdecker, Maurer, Trockenbaumonteure und andere werden immer wieder gebraucht.

Ende 2016 waren laut Angabe der Sozialkasse der Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern 607 Auszubildende im Baugewerbe tätig. Im Jahr davor waren es lediglich 558 – ein guter Hinweis, dass die Branche wächst.

Zahlreiche Gewerke arbeiten in der Baubranche  Hand in Hand. Bevor  die Bagger anrücken, um  eine  Baugrube auszuheben, muss es einen Plan geben. Den erstellt ein Architekt. Dann rückt  das schwere Gerät auf dem Bauplatz an – und mit ihm der Baugeräteführer. Nachdem die Baugrube ausgehoben ist, wird das Fundament gesetzt, der Betonbauer liefert Platten für den Keller. Dann geht der Maurer ans Werk. Er ist  für den Rohbau zuständig. Bei Industriebauten ist hier öfter auch der Betonbauer am Werk, denn diese Gebäude werden gerne aus Fertigteilen zusammengesetzt. Bei Einfamilienhäusern ist es zudem nicht selten, dass Zimmerer das Haus errichten. Die Zimmermänner sind ebenfalls wichtig, wenn es um  den Dachstuhl geht.  Wenn  dieser  steht, geht es an die Innenarbeiten. Dafür rückt eine ganze Brigade unterschiedlicher Handwerker  an:  Elektriker, Installateure, Heizungsbauer, Estrichleger, Fliesenleger, Maler und Schreiner. Stuckateure kümmern sich darum, dass der Rohbau von außen und innen verputzt wird.

Ob Hoch-, Tief- oder Ausbau – Bauberufe sind sehr vielseitig. Dabei sind die Jobs nicht nur Jungssache. Dass auch Mädchen am Bau arbeiten können, liest Du in unserem Porträt über eine Dachdeckerin (S. 7). Was man für eine Ausbildung im Baubereich mitbringen sollte und wo man sich informieren kann, hat Chancen – Wege – Perspektiven Bernd Rackow, Geschäftsführer abc Bau M-V GmbH, für Dich gefragt:

Bernd Rackow: Kurz gesagt, Keiner bietet mehr! Die Vergütung für Auszubildende – und später als Facharbeiter – sind beispielhaft hoch. Schon im 1. Lehrjahr gibt es 705 Euro Vergütung, im 3. Lehrjahr sind es 1  130 Euro. Der Arbeitsplatz am Bau ist sicher und eine Karriere bis hin zum eigenen Unternehmen ist jederzeit möglich.

Ganz bestimmt nicht. Denn Bauen ist auch noch vielfältiger als die meisten anderen Berufe und Spaß macht es auch. Am Bau siehst Du, was geschafft ist und kannst stolz darauf sein.

Unsere Branche bietet 17 Berufe nach dreijähriger Ausbildung und weitere drei Berufe mit zweijähriger Ausbildung. Man kann sich für einen Beruf in den Bereichen Hochbau, Tiefbau oder Ausbau entscheiden. Es ist für jeden mit Interesse am Bau etwas dabei. Wir helfen bei der Auswahl des Berufes und vermitteln gern auch Ausbildungsbetriebe.

Das sind der Zimmermann, der Maurer und der Straßenbauer. Diese Berufe kennt jeder. Aber zum Beispiel sind der Trockenbaumonteur, der Rohrleitungsbauer oder der Beton- und Stahlbetonbauer genauso interessant und wichtig.

Wer Interesse an einer Bauausbildung hat, findet unter www.abc-bau.de oder bei Facebook viele nützliche Informationen über uns und die Ausbildung.

Es ist wichtig, dass man jung und gesund ist und gern an der frischen Luft arbeitet. Ich empfehle vor der Ausbildung ein Praktikum im Baubetrieb. Dort stellt sich dann heraus, ob der Beruf für einen interessant ist, man das Zeug dazu hat und beide Seiten auch zueinander passen.

Zur Person: Bernd Rackow (59 Jahre) ist Geschäftsführer bei der abc Bau M-V GmbH. Er hat eine Lehre als Baufacharbeiter sowie ein Studium zum Bauingenieur absolviert.

 

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