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tIPPS FÜR sCHULABGÄNGER : Auf geht´s zum Traumjob!   

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wie finde ich meinen Wunschberuf?

svz.de von
erstellt am 23.Jan.2014 | 16:17 Uhr

Es ist soweit – für viele Jugendliche im Nordosten hat das letzte Schuljahr begonnen. Damit startet für die Schüler eine aufregende Zeit. Denn spätestens jetzt sollten sie die Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen. Während einige ihr Berufsziel bereits fest vor Augen haben, sind andere noch verunsichert: Was will ich? Welcher Beruf passt zu mir? Was kann ich eigentlich richtig gut? – Diese und andere Fragen werden sich Unentschlossene stellen. Wer noch keine Vorstellung davon hat, in welche Richtung es gehen soll, braucht keine Panik zu bekommen. Denn mit ein paar Tipps lässt sich der Wunschberuf finden!

Stärken und Schwächen

erkunden Woran habe ich Spaß? Was kann ich gut? Was ist mir bei einem Job wichtig? – Bevor man entscheidet, wohin der berufliche Weg geht, ist es sinnvoll, sich einmal die eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu machen. Am besten schreibt man auch die eigenen Vorlieben und Abneigungen auf. Aus diesem „Mindmap“ lässt sich dann eine erste Orientierung ziehen. Wichtig ist, dass man hierbei ehrlich vorgeht. Denn letztlich hat es wenig Sinn, wenn man sich beispielsweise um eine Ausbildung zum Gärtner bewirbt, aber eigentlich nicht gerne draußen arbeitet. Und wem zum Beispiel Pauken nicht liegt, sollte sich eher für eine Ausbildung als für ein Studium entscheiden usw.

Das Gespräch mit Vertrauten Personen suchen

Wer in einem Brainstorming die eigenen Vorlieben erkundet hat, sollte anschließend das Gespräch mit anderen suchen. Denn auch wenn es erstmal wichtig ist, herauszufinden, was man selbst möchte, können vertraute Personen eine gute Einschätzung geben. Freunde, Eltern oder auch Lehrer – jeder der einen gut kennt, hat sicherlich eine Vorstellung davon, welcher Beruf zu einem passen könnte. Aber Vorsicht – wer bereits einen Wunschberuf ins Auge gefasst hat, sollte sich von anderen nicht entmutigen lassen!

Mit Profis den Traumjob finden

Auch ein professioneller Berater kann dabei helfen, den Wunschjob zu erkunden. Eine kostenlose Möglichkeit zur Beratung bietet das Berufsinformationszentrum (BIZ) der regionalen Agentur für Arbeit. Hier kann man auch einen Computertest machen, der Vorlieben erfasst und Berufsvorschläge gibt. Auch im Internet gibt es zahlreiche kostenlose Fragebögen zur Berufsfindung. Achtung – meist weiß man nicht, wer sich diese Tests ausgedacht hat und ob sie wirklich sinnvoll aufgebaut sind. Die Ergebnisse können zumindest dabei helfen, eine Idee zu entwickeln.

Einen Weg zum Wunschberuf suchen

Hat man seinen Traumjob gefunden, stellt sich die Frage, welche Voraussetzungen man dafür braucht. Dafür empfiehlt es sich, erst einmal so viele Informationen wie möglich zum Berufsfeld zu finden. Hier kann das Internet hilfreich sein. Aber Vorsicht – nicht alle Onlinequellen sind vertraulich. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte auf Jobbeschreibungen der Handwerkskammern, der Industrie- und Handelskammern oder anderen offiziellen Seiten vertrauen. Auch im BIZ vor Ort kann man Informationen zum jeweiligen Wunschberuf finden. Sind die Voraussetzungen geklärt, muss man sich fragen, ob man diese erfüllt. Falls man die erforderlichen Fähigkeiten oder Abschlüsse nicht hat, sollte man nicht gleich aufgeben. Viel wichtiger ist es, herauszufinden, ob man diesen Beruf wirklich erlernen möchte.

In die Praxis reinschnuppern

 Ist das der Fall, sollte man sich einen Plan machen, wie man sein Ziel erreichen kann. Wer beispielsweise einen höheren Abschluss braucht, muss vielleicht noch einmal die Schulbank drücken. In einer Volkshochschule oder bei anderen Einrichtungen kann man Kurse besuchen, um sich weiterzubilden. Beispielsweise kann man so Kenntnisse in Buchführung, in Sprachen oder anderen Bereichen, die ein Arbeitgeber fordert, erlangen. Wem Praxiserfahrungen fehlen, sollte über ein Praktikum nachdenken. Einmal in die Praxis reinzuschnuppern, ist zudem für alle Jobsuchenden empfehlenswert. So bekommt man schon einmal eine Ahnung, was in einer Ausbildung auf einen zukommt.

Alternativen im Blick behalten

Zur Informationssuche gehört es auch, dass man mögliche Alternativen zum Traumjob erkundet. Gibt es vielleicht ähnliche Berufe? Oder hat man vielleicht einen weiteren Wunschjob, falls der erste nicht möglich ist. Es ist immer gut, wenn man mögliche Alternativen im Blick behält. Besonders wer an einem schnellen Ausbildungsstart interessiert ist, sollte sich weitere Möglichkeiten offen lassen.

Einen Ausbildungsplatz finden

Nach der Wahl des Berufs geht die Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen los. Eine wichtige Informationsquelle sind die Stellenanzeigen in den regionalen Tageszeitungen. Vor allem am Wochenende inserieren hier Unternehmen ihre offenen Ausbildungsstellen. Gute Ansprechpartner für junge Menschen auf der Suche nach ihrem beruflichen Weg sind auch die Vertretungen der Handels-, Industrie und Handwerkskammern. Hilfreich sind zudem Online-Datenbanken wie etwa die Jobbörse auf der Webseite der Arbeitsagentur.

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