Smart Home : Vor Einbrüchen in der dunklen Jahreszeit schützen

Vorgetäuschte Anwesenheit durch ferngesteuerte Leuchten kann Einbrecher abschrecken.
Vorgetäuschte Anwesenheit durch ferngesteuerte Leuchten kann Einbrecher abschrecken.

Wirkt das Haus bewohnt, halten Einbrecher meist Abstand. Moderne Smart-Home-Geräte wie digital steuerbare Leuchten erwecken das Eigenheim zum Leben, selbst wenn niemand zuhause ist.

svz.de von
05. November 2018, 13:49 Uhr

Vor Einbrechern schützt man sich am besten durch Anwesenheit im Haus. Oder man gaukelt diese eben vor. Gerade in der dunklen Jahreszeit kann das hilfreich sein.

Aus der Ferne mit dem Smart Home steuerbare Beleuchtung, Rollläden und etwa auch Geräte mit akustischer Wirkung wie die Musikanlage können Einbrecher auf Erkundungstour abschrecken.

Insbesondere auch die Beleuchtung des Hauses von außen spielt beim Einbruchschutz in der Dunkelheit eine Rolle. Wenn Türen und Fenster beleuchtet sind, fällt zum Beispiel Nachbarn oder Passanten auch eher auf, dass sich daran jemand zu schaffen macht. Die Initiative für aktiven Einbruchschutz «Nicht bei mir!» rät, die Beleuchtung so auszurichten, dass die Hausfront ausgeleuchtet ist. Die Experten verweisen auf Erfahrungen der Kriminalpolizei, wonach Halogenscheinwerfer mit mindestens 500 Watt sicher vor Sabotage sind, wenn sie mindestens 3,5 Meter hoch angebracht sind.

Aktivieren lassen sich digital steuerbare Leuchten im und am Haus bei früh eintretender Dunkelheit und Abwesenheit der Bewohner über das Smartphone sogar aus der Ferne. Aber auch einfache und oft günstigere Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren sind eine Möglichkeit.

Allerdings betont die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes , dass all diese Lösungen kein durchgängiges und damit zuverlässiges Einbruchmelde- oder Gefahrenwarnsystem seien. Vielmehr handele es sich dabei um eine Ergänzung zum mechanischen Grundschutz - also zu guten Schlössern und Riegeln. Aber die Polizei empfiehlt das Smart Home im Rahmen der Anwesenheitssimulation.

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