Energieverbrauch : Mit LED sparsam in die Zukunft

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28. November 2012, 06:45 Uhr

Wer von Glühlampen auf Kompaktleuchtstofflampen - umgangssprachlich Energiesparlampen - umsteigt, kann bei der Beleuchtung laut Umweltbundesamt (Uba) rund 80 Prozent Strom sparen. Eine Kompaktleuchtstofflampe mit 11 Watt liefere fast die gleiche Lichtmenge wie eine 60-Watt-Glühlampe. Leuchtet sie täglich vier Stunden, verbraucht sie aber pro Jahr rund 70 kWh weniger. Bei einem Strompreis von 23 Cent/kWh liegt die Ersparnis bei rund 16 Euro - für eine einzige Glühlampe. Beim Kauf muss man unter anderem auf die Farbe des Lichts, ablesbar an der Farbtemperatur, achten. "Je niedriger der Wert, umso wärmer das Licht", erklärt Energieexperte Horst Frank von der Verbraucherzentrale MV. Warmweiß (kleiner als 3300 Kelvin) komme der Glühlampe (rund 2700 K) nah. Neutral weiß (rund 4000 K) und Tageslichtweiß (bis zu 6000 K) eignen sich eher für den Arbeitsplatz.

Aber es gibt Vorbehalte gegen die Kompaktleuchtstofflampe, unter anderem wegen des enthaltenen Quecksilbers und der Einschaltverzögerung. Eine immer besser werdende Alternative sind LED, Licht emittierende Dioden. Sie gibt es mittlerweile auch in Glühlampenform und mit höheren Leistungen. Die Preise sind zwar noch happig, könnten durch die noch höhere (erwartete) Lebensdauer von 25 000 Betriebsstunden und mehr aber durchaus ausgeglichen werden. Experten sehen sie als die Lichttechnik der Zukunft.

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