Heizkosten Sparen : Heiße Tipps für kalte Tage

Eine falsch eingestellte Heizung kostet viel Geld.
Eine falsch eingestellte Heizung kostet viel Geld.

Rolläden schließen, Thermostat installieren oder Türen schließen: Mit diesen Heiz-Tipps sparen Sie bares Geld.

von
28. November 2015, 16:00 Uhr

Die Heizperiode reißt manchem Haushalt Löcher in die Kasse. Auch wenn derzeit die Prognosen der Heizkosten aufgrund wirtschaftlicher Faktoren günstig ausfallen, so eine Wintersaison ist einfach teuer. Einige Tipps zum Sparen, die garantiert keinen Komfortverlust bedeuten:

  1. Ein  Grad herunterfahren:
    Wer sparen will, muss nicht frieren. Aber ein Grad im Zimmer weniger verträgt doch jeder. Das allein reicht nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) schon, um rund sechs Prozent Heizkosten einzusparen. Und nachts kann man in Wohn- und Arbeitsräumen gut die Temperatur um vier bis fünf Grad senken. Aber nicht mehr, denn das Wiederaufwärmen würde zu viel Energie kosten, erklärt das Umweltbundesamt.
     
  2. Wie warm sollten die einzelnen Räume sein?
    Die Experten raten zu 20 bis 22 Grad im Wohnbereich, in der Küche sind rund 18 Grad gut, im Schlafzimmer 17 bis 18 Grad. Und im Badezimmer darf es mit 22 Grad molliger sein.
     
  3. Nachts die Rollläden schließen
    Was auf der Hand liegt, um besser schlafen zu können, spart auch Geld. Denn Rollläden sind eine zusätzliche Isolierungsschicht am Fenster. Laut Umweltbundesamt lassen sich so die Wärmeverluste durch das Fenster um rund 20 Prozent verringern. Dazu geschlossene Vorhänge bringen natürlich noch mehr.
     
  4. Möbel rücken: 
    Möbel und Vorhänge dürfen nicht die Heizkörper bedecken oder verstellen und somit die Wärme zurückhalten. Aber wie nah ist noch okay? Die Vorhänge haben am besten eine Handbreit Abstand zur Wand und zum Fußboden, damit die Luft zirkulieren kann.

    Übrigens: Grundsätzlich ist es nicht gut, wenn Möbel direkt an der Außenwand stehen. Denn je dichter ein Schrank an einer kühlen Außenecke steht, umso stärker sinkt dort die Wandtemperatur, erklärt die Deutsche Energie-Agentur. Und je kälter es dort ist, umso eher kondensiert dort Feuchtigkeit aus der Luft – das Wasser an der Wand ist ein Nährboden für Schimmel. Der Rat: Die Möbel halten fünf bis zehn Zentimeter Abstand zur Wand.
     
  5. Tür zu:
    Dieser Tipp liegt auf der Hand. Nur bei geschlossenen Türen bleibt die Wärme auch im Raum. Aber wer das nicht beachtet, nimmt noch höhere Kosten in Kauf als nur ein paar Euro mehr auf der Heizkostenabrechnung. Denn mit der warmen Luft zieht auch Feuchtigkeit in den kalten Raum hinein, erklärt Carla Groß von der Verbraucherzentrale Sachsen. Und dann stellt sich das schon beschriebene Phänomen ein: Die Feuchtigkeit der warmen Luft kondensiert an den kalten Wänden, Schimmel kann sich bilden.
     
  6. Thermostatventil installieren:
    Mit einem solchen Gerät kann man die Heizung programmieren, etwa auf eine Temperatursenkung bei Abwesenheit. Selbst in Mietshäusern können Bewohner ihre eigenen Thermostatventile installieren, diese gibt es ab circa 30 Euro im Handel. Ein programmierbares Thermostatventil könne üblicherweise auch erkennen, wenn durch ein offenes Fenster kalte Luft hereinströmt und das Heizen stoppen, erklärt Groß.  Wie auch für die Heizkörper gilt: Thermostatventile dürfen nicht verdeckt sein, damit sie die Raumtemperatur erfassen können. Nach Angaben der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online lassen sich mit programmierbaren Thermostaten etwa zehn Prozent Energie einsparen.
     
  7. Stoßlüften statt kippen:
    Dauerhaft gekippte Fenster kühlen einen  Raum aus – und man schleudert Heizwärme und Geld zum Fenster hinaus. Stattdessen sollte man kurz und mehrmals täglich die Fenster ganz aufreißen. Gut ist, wenn sich geöffnete Fenster gegenüber liegen und man so für einen Durchzug sorgt, der die Luft schnell austauscht. Dabei ist natürlich immer sehr wichtig, den Heizkörper auszuschalten!

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen