Immobilien : Bauen mit Köpfchen

Die Zahl der Modernisierungen steigt.
Die Zahl der Modernisierungen steigt.

Baugrundstücke sollten vor einem Kauf genau untersucht werden

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29. September 2015, 09:00 Uhr

Hauptsache, die Lage stimmt: Wer sein Baugrundstück alleine nach dem ersten Augenschein auswählt, geht unter Umständen ein hohes Risiko ein. Denn neben Lage und Infrastruktur, Größe und Preis gibt es noch einiges mehr zu beachten.

Bebauungsplan: Bauherren sollten zunächst Einblick in den Bebauungsplan nehmen. Er enthält Informationen darüber, welche Art der Bebauung zulässig ist, welche Fläche mit wie vielen Geschossen maximal überbaut werden darf oder welche Abstände zu Nachbarn einzuhalten sind. Er gibt Hinweise darauf, was in der Nachbarschaft gebaut werden darf und geplant ist.
Grundstückserschließung: Wichtig sind auch Informationen zur Grundstückserschließung. Wegen der großen Nachfrage ist es schon vorgekommen, dass Kommunen oder private Eigner Bauland zur Verfügung gestellt haben, dessen Aufteilung und Erschließung noch nicht abgeschlossen war. Schlimmstenfalls steht dann das Haus, es fehlen aber noch Strom-, Wasser- und Abwasseranschlüsse. Die öffentliche Erschließung bis zur Grundstücksgrenze als auch die private Erschließung bis zum Haus können Zusatzkosten verursachen und die Bebauung verzögern.

Baugrunduntersuchung: Sie analysiert Bodenaufbau und Bodenschichten sowie die Wasserverhältnisse. Damit ist sie eine wichtige Grundlage für die Planung der Gründung oder des Kellers für einen Neubau. Zusammen mit einer Altlastenuntersuchung kann sie auch alte Schadstoffbelastungen im Erdreich aufdecken.

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