Leseraktion Wohnen XXXL : Aspirin gegen eine Stimme?

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Familie Burmeister aus Lübtheen gehört zu den Finalisten unserer Aktion „Wohnen XXXL“

svz.de von
03. November 2015, 21:00 Uhr

Vor drei Wochen hatte Dörte Burmeister von der Aktion unserer Zeitung und Rück XXXL erfahren. Eine neue Wohnlandschaft stand schon länger auf ihrem persönlichen Wunschzettel. Die aktuelle Couch sei zwar in Ordnung, wenn ein paar mehr Gäste kommen, werde es aber schon ein wenig eng. Schnell trommelte sie den Familienrat zusammen: Welches Bild-Motiv wäre passend? Wer soll überhaupt auf das Foto? Braucht es zusätzliche Utensilien?

Ehemann Daniel ging in die Spur und besorgte ein Stück Holz, die beiden Kinder Marlene und Lukas posierten. Für das Foto hievte die Zehnjährige ihren vier Jahre älteren Bruder in die Höhe, unter gütiger Hilfe des kleines Pfahls: Sie müht sich nach Kräften, während ihr Bruder ein dezentes Nickerchen hält – und fertig war der Schnappschuss.

Zum Schluss mussten sie sich sogar beeilen. Nur wenige Stunden vor Einsendeschluss schickte Daniel Burmeister das Bild ab. „Danach haben wir die Aktion schon wieder vergessen“, sagt er. „Bei so etwas werden doch irgendwie immer die anderen ausgewählt.“ Umso größer die Überraschung, als der Anruf kam, dass das eingesendete Foto zu den besten fünf gehört.

Noch beim Abendessen schmiedeten sie Pläne. Dörte Burmeister arbeitet in der Lübtheener Linden-Apotheke. Vielleicht könne sie ja die Kunden für die Abstimmung gewinnen, fragt sie mit einem Zwinkern. Mit dem Couch-Bild in der Apotheke, prominent platziert? Oder, noch besser: „Ein kleiner Tausch: eine Packung Aspirin gegen eine Stimme beim Voting. Dann haben alle etwas davon.“

Vorher müsste die 38-Jährige aber mit ihrem Chef sprechen. Der wäre mit Sicherheit dagegen. Sie lacht. „Nein, im Ernst: Wir sind gespannt und warten einfach ab. Mit ein bisschen Glück mögen die Leser das Bild.“ Und selbst, wenn es nicht klappen sollte: Manchmal sind kleine Träumereien eine willkommene Ablenkung vom stressigen Alltag. Und Träumen sei gemeinhin ja erlaubt.

Einen freien Tag in den Herbstferien nutzte die Familie, um von Lübtheen nach Schwerin zu fahren. Ein bisschen bummeln, die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres erhaschen. Und dann auf jeden Fall noch einmal zu Möbel Rück.

„Vielleicht sehen wir ja schon unsere nächste Couch. Das hätte doch etwas“, sagt Dörte Burmeister. Das wäre dann wirklich ein Traum.

Hier geht´s zur Abstimmung.

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