zur Navigation springen
Auto & Verkehr

22. November 2017 | 06:37 Uhr

Auto im Test : Zuwachs für die Golf-Familie

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der Variant kommt in drei Versionen für alle Zwecke. Ein neues Topmodell der Kombibaureihe ist der „R“ mit 300 PS.

VW peppt die Kombi-Variante des Golf jetzt mit drei neuen Versionen auf: dem Rennstrecken-tauglichen Top-Modell „Variant R“, dem starken und sparsamen Diesel im „GTD“ und dem „Alltrack“ mit Offroad-Flair.

Der ab 42  925 Euro teure und 300 PS starke „R“ wartet mit imposanten Daten auf: 5,1 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h, Spitzentempo 250. Die Kraft verwaltet ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Den 605 bis 1620 Liter großen Laderaum des „Normal-Variant“ hat er übernommen. Dass hier aber kein normales Familien-Auto am Werk ist, lässt der 2,0-Liter-Vierzylinder deutlich aus vier ovalen Auspuff-Endrohren vernehmen. Und in diversen schnellen Runden auf auf der spanischen Rennstrecke „Circuito Ascari“ ließ sich der knapp 4,60 Meter lange und knapp 1,6 Tonnen schwere Wagen einfach durch die engen Kurven zirkeln. Das unterstützt die Lenkung mit variabler Übersetzung, die den notwendigen Lenkeinschlag deutlich reduziert.

Eine Haldex-Kupplung verteilt die Kraft zwischen Vorder- und Hinterachse. Außerdem ist die elektronische Differenzialsperre „EDS“ an Bord: Verliert ein Rad an Haftung, wird die Kraft auf das gegenüberliegende Rad geleitet. Darüber hinaus ist der Golf Variant R mit „XDS+“ ausgestattet, das bei schneller Kurvenfahrt die kurveninneren Räder anbremst und so das Einlenken erleichtert.

Der Alltrack-Variant ist um 20 Millimeter höher gelegt, und mit der Schutzbeplankung an den ausgestellten Radläufen und Seitensschwellern sowie dem silberfarbenen Unterfahrschutz meistert er unbefestigte Pisten. Im Fahrmodus „Offroad“ hält die Bergabfahr-Funktion die Geschwindigkeit nach kurzem Betätigen des Bremspedals im Gefälle konstant. Und als „Zugpferd“ macht er mit maximal zwei Tonnen Anhängelast eine gute Figur. Als Motoren stehen vier Vierzylinder mit Leistungen zwischen 110 und 184 PS zur Wahl. Der Kombi für (fast) alle Fälle kostet mindestens 30  200 Euro.

Die Top-Motorisierung des Alltrack mit 184 PS schlägt auch unter der Haube des Variant GTD. Dort liegt der Fokus auf entspanntem zügigen Vorankommen. 380 Nm maximales Drehmoment sorgen für souveränen Durchzug auch bei niedrigen Drehzahlen. Auch bei zügiger Fahrweise bleibt er sparsam. Der Normverbrauch liegt bei 4,8 Litern, nach unserer Testfahrt mit der DSG-Version zeigte die Bordanzeige akzeptable rund sechs Liter.

Beim Spritknausern hilft hier der „Eco“-Fahrmodus, der die Drehzahlen in einem günstigen Bereich hält, bei Gaswegnahme wird automatisch in den Leerlauf geschaltet. Dennoch kommt der sonor brabbelnde Selbstzünder bei Bedarf und Kickdown recht zügig wieder auf Touren. In den Modi Normal, Komfort und Sport wird das Ansprechverhalten direkter. Besonders im Sport-Modus zieht der GTD mächtig an und die stark konturierten Sportsitze machen sich bezahlt. Wie bei der R-Version sind außerdem ein um 15 Millimeter tieferes Sportfahrwerk, XDS+ und der Sportmodus des Stabilitätsprogramms ESC an Bord.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen