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Studie : VW zeigt elektrische Zukunft im Bulli-Design

vom
Aus der Onlineredaktion

VW stimmt die Autowelt mit einer weiteren Studie auf die für das Ende der Dekade geplante Familie von Elektrofahrzeugen ein. Nach dem kompakten I. D. vom Pariser Salon zeigt der Wolfsburger Hersteller deshalb jetzt auf der Detroit Motor Show (bis 22. Januar) den I. D. Buzz im Format des aktuellen Transporters und zitiert dabei stilistisch den legendären Bulli aus den 1950ern.

Angetrieben von zwei E-Motoren mit zusammen 275 kW/374 PS, beschleunigt der Microbus für morgen dem Hersteller zufolge in knapp fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht ein elektronisch limitiertes Spitzentempo von 160 km/h. Ihre Energie ziehen die Motoren aus einem 111 kWh großen Lithium-Ionen-Akku, mit dem laut Normberechnung über 600 Kilometer Reichweite möglich sind.

Ein Schnellladesystem soll danach den Aufenthalt an der Steckdose verkürzen: Bei 150 kW-Ladeleistung soll der Akku bereits nach 30 Minuten zu 80 Prozent gefüllt sein.

Der elektrische Kleinbus hat einen Radstand von 3,30 Metern und ist knapp fünf Meter lang. Mit der gesamten Antriebstechnik im Wagenboden reicht das dem Hersteller zufolge für bis zu acht Sitze und zwei Kofferräume. Vorne fasst der Buzz zwar nur 200 Liter. Doch im Heck kann man je nach Bestuhlung zwischen 660 und 4600 Litern einladen.

Wie es für Mitte des nächsten Jahrzehnts erwartet wird, kann der Buzz auf weiten Strecken autonom fahren. Dafür hat VW den Wagen nicht nur mit den nötigen Sensoren bestückt, sondern auch den Innenraum modifiziert: Das Lenkrad wird zum Lenkpad und zieht sich ins Armaturenbrett zurück, sobald der Autopilot ab etwa 2025 das Kommando übernimmt.

Gleichzeitig kann man die Sitze in der ersten Reihe um 180 Grad drehen und sich während der Fahrt den Hinterbänklern zuwenden, teilt VW weiter mit. Dazu gibt es ein neuartiges Beleuchtungs- und Materialkonzept sowie einen Tabletcomputer für alle wichtigen Anzeigen, den man beim Aussteigen einfach mitnehmen kann.

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