Carsharing-Trend : Vorsicht beim Carsharing

Die Nutzung von Carsharing-Autos  birgt gewisse Risiken.
Die Nutzung von Carsharing-Autos birgt gewisse Risiken.

Was tun, wenn das Carsharing-Auto einen Kratzer abgekriegt hat? Wie werden Schäden reguliert, die der Vor-Fahrer nicht gemeldet hat – und was muss der Nutzer zahlen, wenn er einen Unfall baut? Dass das beim geteilten Auto teuer werden kann, ist vielen Nutzern nicht wirklich klar.

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22. August 2015, 16:00 Uhr

Die Selbstbeteiligung spielt bei den meisten Schäden an Carsharing-Mobilen eine entscheidende Rolle. Je nach Anbieter sind schnell zwischen 500 Euro und 1500 Euro fällig. Mit Zusatzpaketen können sich die Autonutzer gegen diese erheblichen Beträge absichern und den „Selbstbehalt“ senken. Ein Euro zusätzlich auf der Rechnung drückt etwa bei DriveNow die Maximalsumme von 750 Euro auf 350 Euro. Mit einem speziellen Schutzpaket gilt diese Reduzierung für ein Jahr und für alle Fahrten. Monats- und Jahrespakete gibt es auch bei Car2Go und Flinkster. Trotzdem fahren die meisten Carsharer ohne diese finanzielle Absicherung. Das Risikobewusstsein ist aufgrund der kurzen Mietzeiten nicht sehr hoch.

Jeder neue Mieter sollte das Carsharing-Auto selbst auf Beulen oder Kratzer überprüfen, Schäden am Wagen fotografieren und über das Callcenter melden. Das gilt natürlich auch bei einem selbst verschuldeten Unfall oder einem Parkrempler. Wer den Schaden verschweigt, muss mit unangenehmen Nachfragen rechnen – und damit, kräftig zur Kasse gebeten zu werden.

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