Neue Autos für sie gefahren : Vitara kommt als Leichtgewicht

Der Suzuki Vitara ist mit einem Benziner oder einem Diesel zu haben, die beide 120 PS leisten.
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Der Suzuki Vitara ist mit einem Benziner oder einem Diesel zu haben, die beide 120 PS leisten.

Das kleine Suzuki-SUV startet am 18. April mit Front- oder Allradantrieb zu Preisen ab 17 900 Euro

svz.de von
03. April 2015, 20:28 Uhr

Als Suzuki 1988 seinen Vitara als Dreitürer mit Allradantrieb auf den Markt brachte, war man so zu sagen Trendsetter im Segment der geländegängigen Fahrzeuge. So richtig los ging's aber erst drei Jahre später, als der Fünftürer mit mehr als vier Metern Länge das Licht der Welt erblickte. Der wurde zu einer Erfolgstory für Suzuki: Knapp drei Millionen Vitara fanden seitdem weltweit den Weg zum Kunden, darunter auch Dreitürer-Cabriolets.

Mit dem ab dem 18. April im Handel stehenden neuen Vitara (ab 17  900 Euro) will Suzuki nun das Segment der kleinen SUV's erobern. Dafür setzt man zu Beginn zwei Motoren ein: Sowohl der Ottomotor als auch der Diesel bringen 120 PS an Leistung aus 1,6 Litern Hubraum. Wobei der Diesel-Kunde 2300 Euro mehr zahlen muss als der Benzin-Liebhaber. Und wer dazu noch einen allradgetriebenen Vitara haben möchte, darf noch einmal 2000 Euro zuzahlen.

Neben kompakter Länge trumpft der Vitara mit ausgesprochen niedrigem Gewicht auf, so dass er sich in der Großstadt flink durch dichten Verkehr steuern lässt. Je nach Ausführung liegt das Leergewicht zwischen knapp 1100 und 1300 Kilo. Dementsprechend niedrig sind die Verbräuche, die Suzuki für die Fronttriebler mit 5,4 (Benziner) und 4,0 Litern (Diesel) angibt. Beim Allradler sollen es dann 5,6 beim Benziner und 4,2 Liter beim Diesel werden. Der reale Wert für den 4x4-Benziner lag bei ersten Testfahrten durch bergiges Gelände bei 7,1 Litern. Allerdings bei zügiger Fahrweise und mit Sechsstufen-Automatik.

Das Design des Vitara fügt harmonisch wirkende und sportlich-muskuläre Elemente gut zusammen. Er besitzt große Glasflächen, bietet gute Rundumsicht, die ansteigende Seitenlinie vermittelt Dynamik. Die zahlreichen Individualisierungs-Möglichkeiten mit Kontrastfarben an den Dächern und Wunschdesign am Kühlergrill verleihen ihm zusätzlich eine pfiffige Optik.

Innen lassen sich farbliche Akzente des Exterieurs aufgreifen, so dass sich das ansonsten eher triste Ambiente mit seinem vielen Hartplastik erfreulicher gestalten lässt. Die Cockpitgestaltung ist funktional und klar strukturiert, die Touchscreen-Bedienung für Entertainment und Navigation dagegen ist gewöhnungsbedürftig, da sehr klein. 2,50 m Radstand verleihen dem nur 4,18 m langen Suzuki einen relativ großzügigen Innenraum für vier Erwachsene. Die Sitze dürften ein wenig besser ausgeformt und seitenstabiler sein. 375 Liter Kofferraumvolumen sind Standard im Vitara, sie können durch Umlegen der im Verhältnis 60:40 teilbaren Rücksitzlehne bis auf 1120 Liter erweitert werden.

Die Federung ist eher von der robusten Sorte, die Lenkung leichtgängig und präzise, die Bremsen können kräftig zupacken.

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