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Neue Autos für Sie gefahren : Vielseitiger Open-Air-Zwerg

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beim neuen Smart Fortwo Cabriolet lässt sich das Dach teilweise öffnen oder ganz entfernen.

Pünktlich zur kommenden Open-Air-Saison erscheint die offene Version des Smart Fortwo. Ab Februar steht das günstigste echte Cabriolet auf dem deutschen Markt bei den Händlern. „Günstig“ ist natürlich relativ, immerhin kosten die zwei Plätze an der frischen Luft vorerst mindestens 15  655 Euro – ein selbstbewusster Kurs für den 2,69 Meter kurzen Winzling.

Dafür wird aber viel geboten. Neben dem kultigen Image auch Handfestes wie das serienmäßige Doppelkupplungsgetriebe „twinamic“. Später folgt noch eine handgeschaltete Version, die dann preislich unter dem Fiat 500C liegt, der sich auch als Cabrio ausgibt, aber nicht ganz so viel Offenheit zeigt wie der Smart.

Der Flitzer aus dem Hause Daimler bietet quasi drei Autos in einem: Das Fortwo Cabrio ist zunächst ein geschlossener Zweisitzer, dann ein Auto mit großem Faltschiebedach, das auf Knopfdruck zurückfährt, und schließlich ein Vollcabriolet, wenn die herausnehmbaren Dachholme entfernt und in der Heckklappe verstaut werden. Das Verdeck lässt sich auch in voller Fahrt bedienen und faltet sich dann in zwölf Sekunden nach hinten. Das gut gedämmte Verdeck mit beheizbare Glas-Heckscheibe macht das Fortwo Cabrio auch wintertauglich. Überdies bietet es erstaunlichen Stauraum von 260 bis 340 Liter Volumen – das reichte uns für zwei kleine Koffer.

Daten & Preise
smart fortwo cabrio

2-türiges, 2-sitziges Cabriolet der Kleinstwagenklasse, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 2,69 m/1,66 m/1,55 m/ 1,87 m, Leergewicht 975-995 kg, Wendekreis 6,95 m, Kofferraumvolumen: 260 bis 340 Liter, 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

1,0-Liter-Dreizylinder: 52 kW/71 PS, 0-100 km/h: 15,5 Sek., Höchstgeschwindigkeit: 151 km/h, Normverbrauch: 4,3 Liter Super, 96 g CO2/km; ab 15  655 Euro.

0,9-Liter-Dreizylinder: 66kW/90 PS, 11,7 Sek., 155 km/h, 4,2 l Super, 97 g CO2/km; ab 16  550 Euro.

Das reine Fahr- und Frischluftvergnügen erlebten wir bei frühlingshaften Temperaturen in den engen Gassen der Altstadt von Valencia. Mit nur 6,95 Metern Wendekreis ist der Smart Fortwo wie geschaffen für solches Revier, wo er mit seinen mehr als 100 möglichen Farbkombination zum bunten Hingucker wird. Wo immer wir mit diesem Auto entlang flitzen oder hielten, stießen wir auf begeistertes Interesse, hochgereckte Daumen und freundliches Lächeln.

Auch der offene Smart wirkt bei aller gebliebener Knuffigkeit erwachsener als der Vorgänger. Das beginnt beim sanft schaltenden Doppelkupplungsgetriebe und setzt sich mit verbessertem Fahrkomfort sowie gehobener Qualitätsanmutung fort. Wir fuhren den 0,9-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 90 PS, der sich agil und antrittsstark wie ein Kart anfühlte. Reicht völlig, dennoch wird in der zweiten Jahreshälfte noch eine stärkere Brabus-Version nachgereicht.

Auch die Ausstattung wurde aufgewertet: Serienmäßig sind etwa LED-Tagfahrlicht, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Tempomat, Außentemperaturanzeige, Bordcomputer und Berganfahr-Funktion an Bord, optional sind Einparkhilfe mit Rückfahrkamera, Abstandswarner, Seitenwind- und Spurhalte-Assistent oder Regen- und Licht-Sensor erhältlich. Mit dem Infotainmentsystem „MirrorLink“ lassen sich Smartphones koppeln und so eine Vielzahl von Apps nutzen, die beispielsweise Echtzeit-Verkehrsinformationen oder spezielle Smart-Parkplätze zeigen.

Fazit: Das perfekte Spaßmobil für Zwei. Klassenlos, alterslos, unkompliziert, alltagstauglich. Nicht billig, aber im Wortsinn preiswert.

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