Elektromobilität : Stromer für Einsteiger: Das sind die günstigsten Plug-in-Hybriden

Kia Niro ab 32350 Euro
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Kia Niro ab 32350 Euro

Wir zeigen fünf von rund 40 Modellen mit E-Antrieb.

svz.de von
10. März 2018, 16:00 Uhr

Plug-in-Hybride sind sicher nicht die Zukunft der Mobilität – aber eine interessante Brückentechnologie. Wir zeigen die fünf günstigsten von rund 40 Modellen, die neben dem Verbrenner einen aufladbaren E-Antrieb haben.

Üblicherweise sind Plug-in-Hybride große SUV oder üppige Limousinen und damit ziemlich teuer. Die kleineren Modelle sind keine Schnäppchen, häufig aber günstiger als reine Elektroautos. Der Verbrennungsmotors nimmt die Reichweitenangst. Aus ökologischer Sicht sind PHEVs umstritten. Bauartbedingt leiden sie unter hohem Gewicht und hohen Kosten, verursacht durch die doppelte Antriebstechnik. Im ADAC-Eco-Test schneiden sie bei Verbrauch und Schadstoffausstoß schlechter ab als reine E-Autos und sparsame Verbrenner. Für Kurzstrecken-Pendler mit regelmäßiger Lademöglichkeit können sie aber eine Alternative sein.

Preisbrecher ist der Hyundai Ioniq für 29 900 Euro. 50 Kilometer elektrische Reichweite sind ordentlich, 141 PS für den 4,47 Meter langen Kompakten nicht üppig, aber ausreichend. Und Hyundai gibt fünf Jahre Garantie.

Der zweitgünstigste Plug-in-Hybrid kommt ebenfalls aus Korea. Beim Kia Niro (ab 32350 Euro) handelt es sich um ein trendiges Kompakt-SUV mit dem Antrieb des Konzernbruders Ioniq, hier aber mit 55 Kilometern Reichweite. Üppig sind auch das Platzangebot sowie die siebenjährige Garantie.

Beim Mini Cooper SE Countryman All4 (ab 36 500 Euro) wirkt der E-Motor auf die Hinterachse, während der Benziner die Vorderräder antreibt. Im Kern verschreibt sich der Mini mit bulligen 224 PS Systemleistung eher dem Fahrspaß, die Reichweite liegt nominell nur bei 41 Kilometern.

Für 400 Euro mehr gibt es mit dem VW Golf GTE (ab 36 900 Euro) eine weniger verspielte und alltagspraktischere Alternative, die sich mit Design und sportlichen 204 PS an die GTI-Historie anlehnt. Die elektrische Reichweite des GTE liegt bei 50 Kilometern. Der rein elektrische e-Golf mit 300 km Reichweite ist übrigens 1000 Euro günstiger.

Bei Hybridautos ist Toyota führend, doch der Steckdosen-Prius wird wohl in der Nische bleiben. Mit 37 550 Euro ist er fast 10 000 Euro teurer als der normale Prius. Da hilft es wenig, dass Toyota zwecks Prestigegewinns die Optik verschärft und die Fahrzeuglänge vergrößert hat. Mit 122 PS ist der PHEV alles andere als temperamentvoll. Die Stromladung reicht für 50 km.

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