Test : Startbooster machen bei Kälte schlapp

Drei der Startbooster im ADAC-Test fielen durch.
Drei der Startbooster im ADAC-Test fielen durch.

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23. Januar 2016, 16:00 Uhr

Startbooster erfreuen sich laut ADAC immer größerer Beliebtheit. Die tragbaren Geräte mit Lithium-Technik sind oft kaum viel größer als eine Zigarettenschachtel. Man kann sie bei ungünstigen Platzverhältnissen einsetzen oder wenn ein herkömmliches Überbrückungskabel nicht zur Hand ist.

Der ADAC hat sieben Geräte bis 150 Euro hinsichtlich Sicherheit, Handhabung, Verarbeitung und Funktionalität getestet – mit durchwachsenen Ergebnissen.

Bei sommerlichen bis herbstlichen Temperaturen funktionierten die Geräte gut. Ab Temperaturen von null Grad oder darunter gaben sie nicht mehr die von den Herstellern angegebenen Ströme ab. Kein Starthelfer erfüllte die Herstellerangaben bei minus 18 Grad.

Der ADAC rät dazu, die Booster möglichst nicht bei niedrigen Temperaturen zu lagern und sich genau an die Herstellangaben zu richten. Generell sollte man nur Starthilfe geben, wenn ein Pannenfahrzeug oder eine Batterie keinen Defekt hat. Ist man unsicher, sollte man stets einen Experten oder eine Werkstatt fragen.

Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Motor nach einem Kaltstart während der Fahrt ausfällt. Das steigert das Unfallrisiko.

Getestet wurden die Modelle „Starthilfe“ von Dino, „5in1“ von Afendo, den „LI400A“ von Pro User, „GB30“ von Noco, die „Powerbank“ von Xlayer, „Power Pack“ von APA und „MPB90“ von Kunzer. Drei Booster fielen bei der Kurzschlussfestigkeit durch. Durch die fehlende Schutzeinrichtung gingen sie im Test „stark qualmend“ kaputt, erklärt der ADAC. Eine gute Gesamtnote vergab er den Boostern von Dino, Afendo und Pro User. Der Booster von Noco schnitt „befriedigend“ ab.

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