Mazda CX-3 : Sportliches City-SUV

Cool und kompakt: Der Mazda CX-3 gefällt mit einem attraktiven und sportlichen Design.
Cool und kompakt: Der Mazda CX-3 gefällt mit einem attraktiven und sportlichen Design.

Mazda hat das Erfolgsmodell CX-3 überarbeitet. Die Motoren erfüllen dabei die strengste Abgasnorm.

svz.de von
06. Oktober 2018, 16:00 Uhr

Mit dem CX-3 landete Mazda vor drei Jahren einen Volltreffer. Das 4,28 Meter kurze City-SUV überzeugte in Disziplinen wie Fahreigenschaften, Funktionalität und Verbrauch sowie mit einem attraktiven Design. Kein anderer Hersteller reichte hier heran. Mittlerweile setzen die Wettbewerber engagiert auf die kleinen SUV, weshalb Mazda seinem Bestseller nun ein Facelift spendiert.

Dies zeigt sich außen an einem veränderten Grill, überarbeiteten Rückleuchten und neuen 18-Zoll-Rädern. Innen finden sich hochwertigere Materialien und anstelle des Handbremshebels eine elektronische Parkbremse, kombiniert mit einer Anfahrhilfe. Den gewonnenen Platz haben die Designer genutzt, um eine neue Mittelkonsole mit Ablagebox, Becherhalter und Armlehne zu gestalten.

Handys können nun über Apple Carplay oder Android Auto mit dem Bordsystem verbunden werden. Rückfahrkamera und Sensoren für den Querverkehr erleichtern das Rangieren. Die Notbremsassistenz erkennt jetzt auch bei 80 km/h noch Fußgänger, auch nachts. Neu sind zudem die Optionen Stauassistent und Matrix-LED-Licht, beides nicht sehr verbreitet im Segment.

Das schon zuvor gelungene Interieur wurde weiter aufgewertet.
Das schon zuvor gelungene Interieur wurde weiter aufgewertet.
 

Schon Basis-Benziner überzeugte

Die Motoren wurden auf mehr Komfort, geringeren Verbrauch und bessere Emissionen getrimmt. Beim Diesel ist der Hubraum von 1,5 auf 1,8 Liter und die Leistung auf 115 PS gewachsen. Durch innermotorische Maßnahmen hat es Mazda den Selbstzünder im CX-3 so sauber bekommen, dass er die Abgashürde Euro 6d-temp ohne SCR-Kat schafft. Ähnliches ist mit den beiden Zweiliter-Ottomotoren mit 121 und 150 PS gelungen, sie benötigen keinen Partikelfilter.

Der von den meisten CX-3-Kunden gewählte Basis-Benziner überzeugte bei der Testfahrt durch Laufruhe und Komfort. Jedoch braucht er Drehzahlen, wenn es mal flotter vorangehen soll, etwa beim Überholen. Dank der besten Handschaltung im Segment bereitet dies jedoch keine Probleme. Nach dem neuen Verbrauchszyklus WLTP soll sich der Motor mit 6,6 Liter zufrieden geben, unser Bordcomputer zeigte mehr als acht Liter an.

Ohne Kritik bleibt das Fahrverhalten. Präzise zieht der CX-3 seine Bahn, die Lenkung ist leichtgängig und direkt, die Federung straff, aber genügend komfortabel. Es macht Spaß, dieses Auto zu fahren, zumal auch seine kompakten Abmessungen sehr gut in den städtischen Alltag passen.

Der CX-3 steht jetzt beim Händler, die Preisliste beginnt wie bisher bei 17 990 Euro. Etliche Komfort- und Sicherheitsextras sind aber nur in höherwertigen Linien zu haben. Dan kann das kleine SUV auch mal bis zu 10 000 Euro mehr kosten.

Daten und Preise

4-türiges, 5-sitziges Mini-SUV, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,28 m/ 1,77 m/1,54m/2,57 m, Kofferraumvolumen: 577-1234 Liter

SkyActive-G 121: 2,0-Liter-Turbobenziner, 89 kW/121 PS, 0-100 km/h in 9,0 Sek., Höchstgeschwindigkeit 192 km/h, Normverbrauch WLTP: 6,6 l/100 km, 149 g CO2/km, EU6d-temp

ab 17 990 Euro (150-PS-Benziner ab 25 290 Euro); 115-PS-Diesel ab 22 290 Euro

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