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Auto & Verkehr

18. November 2017 | 20:51 Uhr

Kodiaq : Škoda lässt den Bären los

vom
Aus der Onlineredaktion

Škoda kündigt eine groß angelegte SUV-Offensive an und eröffnet das Projekt mit einem „bärenstarken“ Neuling. Sein Name Kodiaq ist dem einer Braunbären-Art nachempfunden. Der deutlich länger als seine Konzernkollegen VW Tiguan und Seat Ateca geratene SUV-Nachzügler präsentiert auf 4,70 Meter Länge das komplette Know-How der tschechischen VW-Tochter. Die dem Superb ähnelnde Frontpartie mit dem prägnanten Vier-Augen-Gesicht bietet hohen Wiedererkennungswert.

Bei den inneren Werten des Kodiaq klotzt Škoda kräftig. Die optionale dritte Sitzreihe etwa ist ein wichtiges Kaufargument für größere Familien. Beim Platzangebot für Passagiere und Gepäck verspricht die Tschechen Bestwerte im Segment. Eine erste Sitzprobe auf der verschiebbaren Rücksitzbank in Reihe zwei bestätigt: Hier geraten nur sehr groß gewachsene Fondpassagiere in direkten Kontakt zum Dach oder zum Vordersitz. Das Kofferraumvolumen liegt zwischen 720 und 2065 Liter (Fünfsitzer) oder 270 und 2005 Liter (Siebensitzer).

Zum Verkaufsstart im März 2017 gibt es zwei Diesel und drei Benziner mit 1,4 und 2,0 Liter Hubraum, die zwischen 125 und 190 PS leisten. Für die Kraftübertragung sind Sechsgang-Schaltgetriebe, Sechs- und Siebengang-DSG, Front- und 4×4-Antrieb verfügbar. Der Einsteiger-TDI hat einen Normverbrauch von 5,0 Litern/100 km. Der stärkere Diesel beschleunigt den Kodiaq in 8,6 Sekunden auf 100 km/h und schafft 210 km/h Spitze.

Das Thema Konnektivität wird im Kodiaq ganz groß geschrieben, Škoda bietet unterschiedlich umfangreiche Lösungen an, bis hin zur vollen Integration von Smartphones. Optional wird ein LTE-Modul angeboten, über das die Mitfahrenden mit ihren Handys und Tablets surfen und mailen können.

An Fahrer-Assistenz bieten die Tschechen fast alles auf, was das reich bestückte Regal des VW-Konzerns hergibt, darunter die Umgebungskamera „Area View“, ein Anhänger-Rangier-Assistent (maximale Anhängelast bis zu 2,5 Tonnen) und ein vorausschauender Fußgängerschutz. Ebenfalls neu ist die Rangierbremsfunktion, die das rückwärts Aus- und Einparken absichert.

Keine Frage, Škoda hat hier ein rundum gut aussehendes, modernes und sicheres Auto auf die 18 bis 19 Zoll großen Räder gestellt. Konkrete Preise werden noch nicht genannt. Es ist aber zu hören, dass es bei rund 25  000 Euro losgehen soll. Zum Vergleich: Der 4,49 Meter lange Konzern-Konkurrent Tiguan ist ab 25  975 Euro, der 4,36 Meter lange Seat Ateca ab 19  990 Euro zu haben.

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