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Autotipp : Škoda-Flaggschiff kommt im Herbst auch als Kombi

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 18.Jul.2015 | 16:00 Uhr

Die neue Superb-Limousine von Škoda hat gerade mit schickem Design, moderner Technik und viel Platz Aufsehen erregt, doch eigentlich warten die deutschen Kunden auf den Kombi der Mittelklasse-Baureihe. Bislang entschieden sich neun von zehn Superb-Kunden hierzulande für die Version „Combi“. Journalisten konnten den Škoda-Lademeister bereits fahren, bei den Händlern wird er erst ab dem 26. September stehen – zu Preisen ab 25590 Euro.

Wie die Limousine zeigt sich der neue Superb Combi in einem attraktiven Dress. Und wieder sticht der 4,86 Meter lange „Tschechen-Passat“ die Mitbewerber beim Platzangebot locker aus. Der Laderaum lässt sich zwischen 660 und enormen 1950 Litern Volumen variieren. Die Ladekante ist niedrig und die Öffnung der Heckklappe sehr breit. Auf Wunsch öffnet die Klappe per Fußschwenk unterm Heck auch elektrisch. Schon legendär ist die Kniefreiheit auf der Rückbank des Superb. Nun wurde durch acht Zentimeter mehr Radstand noch mehr Platz geschaffen – man kommt sich vor wie in der Oberklasse. Die objektive Kopffreiheit und das subjektive Raumgefühl haben nochmals zugelegt.

Fünf Benziner und drei Diesel, deren Leistungen von 120 bis 280 PS reichen, sind im Angebot. Sparsamstes Modell ist der Superb Combi GreenLine mit 3,7 Litern Normverbrauch. Sechsgang-Schaltungen oder Doppelkupplungsgetriebe leiten die Kraft an die vorderen Räder oder optional an einen Allradantrieb. Fahrverhalten, Lenkpräzision und Geräuschkomfort liegen auf hohem Niveau. Optional ist eine adaptive Fahrwerksregelung samt Fahrprofilauswahl zu haben.

Neben überzeugender Verarbeitung bietet Škoda typischer Weise pfiffige Ideen, die nur hier zu finden sind: so etwa Eiskratzer im Tankdeckel, Platz für 1,5-Liter-Flaschen, LED-Taschenlampe, 230 Volt-Steckdose im Fond und sogar zwei fest verstaute Regenschirme in den Türen (selbst Rolls-Royce hat davon nur einen an Bord). Auch bei Assistenzsystemen und in Sachen Vernetzung, Smartphone-Einbindung und Infotainment ist der Superb Combi auf dem aktuellen Stand.

Fazit: Ein respektabler Autritt von Škodas Flaggschiff in der Kombi-Mittelklasse. Stellt sich für den VW-Konzern nur die Frage, ob der Superb nicht droht, dem Passat das Wasser abzugraben?

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