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Neue Autos für Sie gefahren : Schöner Raumtransporter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Der neue Espace von Renault mixt Elemente aus Van, SUV und Limousine

Der Renault Espace als üppig verglaster, kantiger Raumtransporter – das war einmal. Die jüngste Generation des großen Franzosen setzt auf elegante Formen: lang, flach, funktional zu Preisen ab 33  550 Euro, wobei Navi, Zweizonen-Klimaautomatik, Einparkhilfe und sogar Voll-LED-Scheinwerfern zum Serienumfang gehören.

Aus dem großen Familien-Transporter wurde eine Art Crossover aus Van, SUV und Limousine. Mit 4,86 Metern Länge und einer auf 1,68 Meter reduzierten Höhe in Kombination mit den fließenden Formen haben die Franzosen einen echten Beau auf die Räder gestellt. Der Innenraum wirkt wie eine coole Lounge mit modernen Elementen, vor allem wegen des 8,7 Zoll großen Touchscreens, über den sich fast alle Funktionen bedienen lassen, was aber nicht auf Anhieb gelingt. Das Scrollen durch die Menüs sollte der Fahrer erst einmal im Stand üben. Ein echtes Designer-Stück ist auch der Automatik-Wählhebel, der den Cockpit-Charakter im neuen Raumgleiter noch einmal verstärkt.

Die in den höheren Ausstattungs-Versionen vielfach verstellbaren Vordersitze mit Massage-Funktion machen einen langstreckentauglichen Eindruck. In Reihe zwei sitzt man mit sehr großzügigem Fußraum leicht erhöht. Deutlich enger geht es auf den zwei optionalen Sitzen in Reihe drei zu. Ein echt praktischer Spaß: Das kleine Tastenfeld im großen Kofferraum (680 Liter bis 2101 Liter Volumen), mit dem man die drei oder fünf hinteren Sitzgelegenheiten entweder auf einmal oder einzeln umklappen kann. Das Klapp-Spiel funktioniert dank des Multimedia-Systems „R-Link 2“ auch über den Touchscreen.

Die derzeit angesagten Assistenzsysteme für Verkehrszeichen-Erkennung oder zum Abstandhalten sind je nach Ausstattung optional oder serienmäßig auch im neuen Espace vertreten, ebenso ein Head-up-Display. Das neue Multi-Sense-System erlaubt das Einstellen von zehn Parametern wie Fahrwerk, Lenkung, Motor- und Getriebesteuerung oder Ambiente-Beleuchtung. Das Fahrverhalten unterscheidet sich je nach gewähltem Programm sehr deutlich. Wo der Espace in Stufe „Comfort“ noch sanft um Ecken schwingt und das je nach Motor sechs- oder siebenstufige Doppelkupplungs-Getriebe sehr früh hochschaltet, geht im „Sport“-Modus ordentlich die Post ab. Mit optionaler Allradlenkung wird der große Franzose richtig agil. Die Lenkeinschläge werden kleiner, die Rückmeldung wird deutlicher. Beim Rangieren helfen leicht mitlenkende Hinterräder.

Zwei Diesel mit 130 und 160 PS und ein 200-PS-Benziner stehen zur Wahl, alles 1,6-Liter-Vierzylinder. Bei ersten Testfahrten hat sich der stärkere Selbstzünder als sehr stimmiger Motor erwiesen, der leise und ökonomisch arbeitet. Die Sechsgang-Automatik passt gut zum Charakter des Renault. Sie schaltet fast ruckfrei und verleitet nicht gerade dazu, immer auf der letzten Rille unterwegs zu sein.

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