Sportwagen : Porsche pumpt den Cayman zum GT4 auf

In 7:40 Minuten umrundete der Cayman GT4 die 20,832 km lange Nordschleife des Nürburgrings.
In 7:40 Minuten umrundete der Cayman GT4 die 20,832 km lange Nordschleife des Nürburgrings.

svz.de von
03. April 2015, 20:29 Uhr

Porsche legt beim Cayman nochmal nach und macht das Nesthäkchen der Modellfamilie als GT4 fit für die Rennstrecke. Unter der Karosse des Sportwagens schlummern reichlich Gene des großen Bruders: des Porsche 911. Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich die neue Top-Variante des Cayman laut Porsche prompt als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments.

Der Cayman GT4 wird von einem 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit 385 PS angetrieben, der auf dem Aggregat des 911 Carrera basiert und mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert ist. Das Fahrwerk und die üppig dimensionierte Bremsanlage stammen vom 911 GT3.

Die Fahrleistungen sind mehr als beachtlich: In 4,4 Sekunden geht es von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h. Damit übertrifft er die GTS-Version des Cayman um eine halbe Sekunde und 12,0 km/h. Dafür genehmigt sich der GT4 im Vergleich durchschnittlich 10,3 Liter Super und damit einen Liter mehr auf 100 Kilometer. Ein weiterer Wermutstropfen ist der Preis des ab sofort bestellbaren stärksten Cayman. Denn der bewegt sich mit 85  776 Euro fast schon auf dem Niveau des 911ers, der als Carrera mit 350 PS bei rund 90  000 Euro startet. Und im Vergleich zum Cayman GTS lässt sich Porsche die 45 Mehr-PS des GT4 mit immerhin 12  000 Euro bezahlen.

Optisch macht der neue Top-Sportler durch ein Aerodynamik-Paket mit nochmals vergrößerten vorderen Lufteinlässen und einem großen, feststehenden Heckflügel auf sich aufmerksam. Optional gibt es unter anderem eine Keramik-Bremsanlage oder Vollschalen-Sitze aus kohlefaserverstärktem Kunststoff.

Serienmäßig nehmen die Passagiere im neuen GT4 in Sportsitzen mit kombiniertem Leder- und Alcantara-Bezug Platz. Neu ist das spezielle Sportlenkrad, das durch seine kompakten Abmessungen beste Kontrolle und unmittelbare Rückmeldung gewährleisten soll. Die ist bei einem Sportwagen mit dem GT-Kürzel auch angebracht. Denn vier von fünf dieser Porsche werden von ihren Fahrern auch auf der Rennstrecke eingesetzt.

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