Opel Zafira : Noch immer ein Raumwunder

Neues Gesicht: Der überarbeitete Opel Zafira erscheint im September.
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Neues Gesicht: Der überarbeitete Opel Zafira erscheint im September.

Opel modernisiert den Mittelklasse-Van Zafira. Interieur und Infotainment deutlich verbessert. Preise ab 21 990 Euro

svz.de von
13. August 2016, 16:00 Uhr

Nach einem umfangreichen Facelift ist der Zafira auch optisch wieder ein echtes Mitglied der Opel-Familie. Die stark überarbeitete Front erinnert an das Design des neuen Astra. Auch unter dem Blech hat sich viel getan. Die Flexibilität bei der Raumnutzung hat sich der Mittelklasse-Van erhalten, ganz neu sind Cockpit-Gestaltung, Infotainment und Assistenzsysteme. Das aufgefrischte Familienfahrzeug startet im September zu Preisen ab 21  990 Euro.

Den neuen Zafira zieren markante Chromspangen vorn im Kühlergrill und am Heck. Bei Frontscheinwerfern und Rückleuchten gehört ab der Ausstattungslinie „Innovation“ LED-Technik zur Serienausstattung. Kräftig ausgemistet hat Opel im Zafira-Innenraum. Der auf das Armaturenbrett aufgesetzte Bildschirm ist Vergangenheit – stattdessen ist nun ein 7-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole platziert. Das sieht moderner aus und sorgt dank weniger Knöpfen für eine bessere Übersichtlichkeit. Neu ist die Online-Anbindung mit Notruffunktion. Das Infotainment-System holt Apple- oder Android-Apps wie die Navigation oder Musik-Streaming-Dienste ins Auto und bietet den Mitfahrern einen WLAN-Hotspot.

Wie schon die Vorgänger seit 1999 ist der neue Zafira ein echtes Raumwunder. Je nach Sitzkonfiguration fasst der Laderaum 710 bis 1860 Liter. Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Mittelsitz der zweiten Sitzreihe zu einer breiten Armauflage mit Cupholdern umbauen. Die beiden äußeren Sitze sind nach hinten und innen verschiebbar, so dass die Fond-Passagiere mehr Platz haben. Das funktioniert intuitiv und ist in der Leichtigkeit der Bedienung kaum zu überbieten. Leider ist diese Sitz-Variante nur in der „Innovation“-Ausstattung enthalten, dann allerdings ohne Aufpreis. Die versenkbare dritte Sitzreihe mit zwei einzelnen Sitzen kostet 750 Euro extra.

Wer gerne etwas flotter unterwegs ist, sollte das adaptive Fahrwerk für 980 Euro ordern. Das passt sich automatisch dem Fahrstil an und erlaubt es, mithilfe von drei Fahrmodi die Dämpfereinstellung zu verändern. Das Zafira-Topmodell mit dem 200 PS starken Benziner zeigte auf unserer Testfahrt, dass es mehr als eine Familien-Kutsche ist. Dank direkter Lenkung lässt sich der Van zielgenau in Kurven zirkeln. Das Fahrwerk ist zwar straff, aber noch noch komfortabel. Bei schnell gefahrenen Wechselkurven macht sich das Gewicht des Zafira bemerkbar. Dann drückt das 1,7-Tonnen-Auto nach außen, bleibt aber problemlos beherrschbar. Das Gewicht schlägt sich allerdings auch im Verbrauch nieder, wenn man den Gasfuß nicht zügelt. Mit etwas Zurückhaltung sind Werte von sieben bis acht Liter je 100 Kilometer erreichbar.

Insgesamt hat Opel zwölf Motoren-/Getriebekombinationen im Angebot, darunter sieben Benziner zwischen 120 und 200 PS, Versionen für Autogas und Erdgas sowie drei Diesel zwischen 130 PS und 170 PS.

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