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Neue Autos - Für Sie gefahren : Neuling in der beliebtesten Klasse

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Audi startet sein kleines City-SUV: Q2 kommt im Herbst. Ausstattungslinien ermöglichen fünf Millionen individuelle Kombinationen.

Mit dem Q2 will Audi die nach wie vor beliebteste Automobil-Klasse aufmischen. Der Markt für SUV boomt ungebrochen, da reichten Q3 und Q5 nicht mehr aus, um alles Potenzial auszuschöpfen. Es fehlte noch ein Kurzer aus Ingolstadt. Mit dem 4,19 Meter messenden Q2 zielt Audi auf junge Kundschaft. Der Auftritt des Neulings ist dynamisch und cool, die Preisliste startet bei 22  900 Euro.

Sechs Motoren stehen zur Wahl. Den Q2-Einstieg bei den Benzinern markiert der 1,0-Liter-Dreizylinder mit 116 PS, der schon für ausreichende Agilität sorgt. Noch munterer ist der 150 PS starke 1,4-Liter-Turbo-Vierzylinder mit Zylinderabschaltung ab 24  900 Euro. Darüber rangiert die 2,0-Liter-Maschine mit 190 PS ab 31  800 Euro.

Mit exakt den gleichen Leistungswerten warten die drei Diesel (ab 25  850, 28  150 und 34  000 Euro) auf. Alle Motoren sind auch mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zu haben, die beiden 190-PS-Versionen gibt es serienmäßig mit Allradantrieb.

Alle Q2 fahren mit einer Progressivlenkung vor, die mit zunehmendem Tempo „härter“ wird. Das sorgt für einfaches Handling in der City und für straffe Rückmeldung in schnelleren Kurven.

Der radargestützte Bremsassistent ist serienmäßig installiert, und bei der Vernetzung und den Assistenz-Systemen gibt sich der Q2 ebenfalls keine Blöße. Er ist optional mit fast allem zu haben, was auch seine größeren Brüder bieten, bis hin zum virtuellen Cockpit und Head-up-Display.

Je nach Körpergröße haben bis zu fünf Passagiere gut Platz, die Kopf- und Beinfreiheit auf den Rücksitzen ist ordentlich. Der Kofferraum fasst zwischen 405 und 1050 Liter, auf Wunsch gibt es eine im Verhältnis 40:20:40 umlegbare Rücksitzlehne und eine per Fußtritt unters Auto öffnende Heckklappe.

Individualisierung spielt gerade in der Klasse der kompakten Premium-SUV wie Mercedes GLA oder Mini Countryman eine große Rolle. Der Q2 mischt ganz vorne mit: Rechnerisch lassen sich fünf Millionen unterschiedliche Autos konfigurieren. So gibt es je nach Ausstattungslinie unterschiedliche Anbauteile – etwa an den Radhäusern oder an der Front.

Es stehen zwölf zum Teil sehr kräftige Lackierungen zur Wahl, optional LED-Scheinwerfer und LED-Heckleuchten mit dynamischem Blinklicht hinten, Ambiente-Beleuchtung in mehreren Farben und die unterschiedlichsten Dekore für den Innenraum.

Das Q2-Interieur mit dem hoch angesetzten Monitor erinnert stark an den Bruder A3, die Bedienung ist ebenso bekannt.

Auffallend ist, dass der Fahrer trotz der höhergelegten Karosserie mit immerhin 145 Millimeter Bodenfreiheit vergleichsweise tief sitzt, das Ein- und Aussteigen aber angenehm einfach vonstatten geht.

Vom Fahrverhalten und von der Fahrcharakteristik her gibt der Q2 den flotten und soliden Begleiter für viele Einsatzzwecke, der zudem eine gehörige Portion Fahrspaß und praktischen Nutzwert bietet.

SUV-typische Kopflastigkeit ist ihm völlig fremd, er fährt so, wie man auch in ihm sitzt: eher sportlich, dabei trotzdem mit reichlich Komfort.

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