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Alfa Giulietta : Neues Make up für „Julchen“

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Alfa Romeo überarbeitet das Kompaktmodell Giulietta. Basisdiesel jetzt mit Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar.

Schöne Kurven, ein Name wie Musik und italienischer Charme: Die Alfa Romeo Giulietta ist eine Liebeserklärung auf vier Rädern. 2010 hat der Autobauer seine Giulietta aus dem Dornröschenschlaf geholt und zu neuem Leben erweckt. Und die dritte Generation dieses Kompakt-Fahrzeugs hat eine treue Fan-Gemeinde die stetig wächst. Anders als die bisherigen Pläne es vorsahen, wird das Modell nicht bereits 2018, sondern erst zwei Jahre später abgelöst, was ein guter Anlass für Alfa Romeo ist, „Julchen“ ein neues Make Up zu gönnen – ganz dezent, versteht sich.

Neu sind der vergitterte Kühlergrill und ein modifizierter Frontstoßfänger. Abgedunkelte Scheinwerfermasken und abgeschrägte Auspuff-Endrohre sind weitere Erkennungszeichen der Modellpflege. Besonders prägnant sind die Unterschiede bei der neuen Ausstattungslinie Veloce, bei der Spiegelkappen, Türgriffe und die Rahmen der Nebelscheinwerfer anthrazitfarben glänzen. Innen zählen Halbschalen-Sportsitze mit Bezügen aus einer Leder-Alcantara-Kombination sowie eingesticktem Markenlogo, Lederlenkrad mit roter Naht, und Armaturentafel oder Türverkleidungen in Carbon-Optik zur Einrichtung.

Neu ist außerdem die Kombination des 120 PS starken 1,6-Liter-Turbodiesel mit dem TCT-Doppelkupplungsgetriebe. Der Basisselbstzünder gefällt mit kräftigem Durchzug und flottem Antritt, die sanft und schnell schaltende Automatik sowie die effiziente Geräuschdämmung sprechen zusätzlich für diese Kombination. Die Fahrleistungen dieser Version liegen bei 195 km/h Höchstgeschwindigkeit und 10,2 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h bei einem Normverbrauch von 3,9 Liter Diesel je 100 Kilometer. Die sechs Gänge des Getriebes lassen sich auch über Schaltwippen am Lenkrad wechseln. Die mindestens 27  490 Euro für die TCT-Version sind gut investiertes Geld, denn die teils schwergängige und hakelige Handschaltung hat die so liebenswerte Giulietta auch nach der umfassenden Überarbeitung nicht verloren. Die günstigste Giulietta mit 120-PS-Benziner und Handschaltung startet bei 21  990 Euro. Insgesamt sind vier Benziner und ebenso viele Diesel im Motorenprogramm aufgelistet. Das Leistungsspektrum bei den Ottomotoren reicht von 120 bis 240 PS. Die Selbstzünder liefern 120 bis 175 PS.

Ausgerüstet mit dem Infotainment-System UConnect ist der kompakte Alfa Romeo bestens vernetzt. Die Funktion „Live“ gibt es als App bei Apple oder Google und ermöglicht nicht nur die Nutzung der Streaming-Dienste Deezer und Tune In. Auch die Verbindung mit dem Online-Service von TomTom für die Navigation und den Netzwerken von Facebook und Twitter stehen bereit. Beim Treibstoffsparen hilft außerdem das Diagnoseprogramm ecodrive, das die Fahrweise des Chauffeurs aufzeichnet und Empfehlungen für ökonomischeres Fahren gibt.

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