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Auto & Verkehr

19. September 2017 | 19:07 Uhr

Autotest : Neuer Herausforderer Hyundai i30

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hyundai rüstet den i30 mit mehr Platz und moderner Assistenz für den Wettbewerb in der Kompaktklasse.

svz.de von
erstellt am 25.Feb.2017 | 16:00 Uhr

Hyundai nennt seinen neuen i30 selbstbewusst „New People’s Car“ – klar, wer da im Visier ist. Ab 17  450 Euro ist der Herausforderer des VW Golf jetzt zu haben. Von hinten zeigt der Koreaner verblüffende Ähnlichkeit mit dem Wolfsburger Klassenprimus, wie dieser setzt der i30 insgesamt auf ein sachliches Design.

Mit 4,34 Meter Länge ist der i30 vier Zentimeter gewachsen, um fast zehn Zentimeter auf 1,80 Meter verbreitert und duckt sich bei 1,46 Meter Höhe einen Zentimeter flacher.

Die Heckansicht ähnelt auffällig dem Wolfsburger Rivalen.
Die Heckansicht ähnelt auffällig dem Wolfsburger Rivalen.
 

Innen fasst sich das abgeflachte Lenkrad ebenso wertig an wie Sitze, Knöpfe oder Armaturenbrett, die Instrumente sind klar gezeichnet, Bildschirme brillant auflösend. Gerade das acht Zoll große Touchscreen-Navi ist seinen Preis (ab 750 Euro inklusive Rückfahrkamera und Verkehrszeichenerkennung) wert. Die einzelnen Programme haben sehr große Symbole, die sich auch in Fahrt gut treffen lassen. Apple-Carplay oder Android-Auto ist zudem schnell integriert. Kabelloses Laden wird ebenfalls angeboten.

Vorn dabei ist Hyundai auch bei Serienausstattung und Assistenzsystemen. Schon in der Basis „Pure“ mit dem etwas bemühten 1,4-Liter-Sauger (100 PS) sind Tempomat, City-Notbremsfunktion, Fernlichtassistent, Müdigkeitswarner, aktiver Spurhalteassistent, Klimaanlage und RDS-Radio mit 5-Zoll-Display an Bord. Ab 19  700 Euro ist in der zweiten Stufe „Select“ auch ein 1,0 Liter-Turbo zu haben sowie LED-Tagfahrlicht, Nebelscheinwerfer, Abbiegelicht oder Bluetooth-Freisprecher. Bei „Trend“ ab 21  450 Euro kommen 16-Zoll-Aluräder, Parkpiepser hinten, beheizbares Lederlenkrad und Sitzheizung dazu.

Beim Infotainment und Einrichtung hat Hyundai aufgerüstet.
Beim Infotainment und Einrichtung hat Hyundai aufgerüstet.
 

Die weiteren Stufen warten mit 17-Zöllern, Zweizonen-Klimaautomatik, DSG, adaptivem Tempomat, LED-Scheinwerfern, Smart-Key oder Kollisionsverhinderer mit Fußgängererkennung auf.

Wer Freund des komfortbetonten Fahrens ist, wird am i30 seine Freude haben. Das Fahrwerk ist defensiver ausgelegt als bei deutschen Wettbewerbern, Komfort und Sicherheit sind Trumpf. Dazu passen auch die gemütlichen, nicht übersportlich konturierten Sitze – die sich auf Wunsch belüften lassen. Das neue Siebengang-DSG macht seine Aufgabe mindestens so gut wie das im Golf. Der neue 1,4-Liter-Turbobenziner passt gut zum DSG und versieht den i30 genau mit der Dynamik, mit der sich Golf, Astra oder Focus angreifen lassen. Nur die rund anderthalb Liter Mehrverbrauch auf der Testrunde zu den angegebenen 5,5 Liter im Mix enttäuschen.

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