Offener Zweisitzer : Neuer BMW Z4 startet im März mit drei Motorvarianten

Frischer Flitzer für den Frühling: Für die Entwicklung des neuen Z4 hat sich BMW mit Toyota zusammengetan.
Frischer Flitzer für den Frühling: Für die Entwicklung des neuen Z4 hat sich BMW mit Toyota zusammengetan.

Der nächste Frühling beginnt für BMW schon jetzt im Herbst. Denn die Bayern haben für März 2019 einen neuen Z4 angekündigt. Und auch die fernöstliche Sonne scheint dann über dem Cabrio, denn für den Z4 hat sich BMW mit einem japanischen Partner zusammengetan.

svz.de von
07. November 2018, 09:52 Uhr

Der Z4 feiert im März 2019 ein Comeback. Denn den offenen Zweisitzer hatte BMW nun fast zwei Jahre lang aus dem Programm genommen. Die Preise starten bei 40 985 Euro, und drei Motoren stehen zur Auswahl, teilte der Hersteller mit.

Das Einstiegsmodell kommt als Z4 20i mit einem 2,0 Liter großen Vierzylinder, der 145 kW/197 PS leistet, in 6,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und bis zu 240 km/h erreicht. Dabei verbraucht er laut BMW im Mittel 6,0 Liter (137 g/km CO2).

Für glatte 8000 Euro mehr gibt es den Z4 30i, bei dem der Vierzylinder bei identischem Verbrauch auf Werte von 190 kW/258 PS, 5,4 Sekunden und 250 km/h kommt. Und an der Spitze steht für mindestens 60 950 Euro der Z4 M40i, der von einem drei Liter großen Reihensechszylinder mit 250 kW/340 PS angetrieben wird. Der Motor beschleunigt den Roadster in 4,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht ein Spitzentempo von 250 km/h. Seinen Verbrauch gibt BMW mit 7,1 Litern und den CO2-Ausstoß mit 162 g/km an.

Wichtigstes Erkennungsmerkmal der neuen Generation ist die Rückkehr zum klassischen Stoffverdeck. Das legt sich binnen zehn Sekunden bis Tempo 50 auch während der Fahrt hinter die Sitze und hat keinen Einfluss mehr auf den Kofferraum. Egal ob offen oder zu - er hat immer 281 Liter Volumen.

Zugleich hat BMW aber auch Form und Format geändert: Während der Radstand für mehr Fahrdynamik gekürzt worden ist, wächst das Auto selbst ein wenig in Länge und Breite und bietet bei nun 4,32 Metern etwas mehr Platz für die Passagiere. Dazu gibt es ein deutlich reduziertes Innenleben, das mit digitalen Instrumenten, großem Touchscreen und Head-up-Display stark auf den Fahrer zugeschnitten ist.

Im Gegensatz zum Z3 und den beiden bisherigen Z4-Generationen ist das neue Modell allerdings keine solitäre Entwicklung von BMW mehr. Sondern um die Stückzahlen und mit ihnen die Rentabilität zu erhöhen, haben die Bayern Toyota als Partner ins Boot geholt. Deshalb wird es den Wagen mit eigener Abstimmung, eigenem Design und vor allem mit Coupé-Karosse auch als neuen Toyota Supra geben.

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