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Hyundai macht i20 flott : Neue Turbo-Motoren und Offroad-Look

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hyundai hat seinen Kleinwagen i20 kräftig nachgerüstet

Zwei neue Turbomotoren und die Variante „Active“ mit SUV/Crossover-Optik sollen das Modell noch attraktiver machen und damit eine Alternative zum VW Polo darstellen, so der Hersteller, der seine Fahrzeuge für Europa in Rüsselsheim entwickeln und in Tschechien sowie in der Türkei fertigen lässt.

Der neue Dreizylinder-Benziner in i20 mit nur einem Liter Hubraum kommt aufgeladen in zwei Leistungsstufen auf 100 oder 120 PS, bei Normverbrauchswerten von 4,3 bis 5,1 Liter. Neben der Kraftstoffeffizienz hatte die bei Dreizylindern stets diffizile Laufkultur bei der Entwicklung hohe Priorität. Erste Testfahrten mit den neuen i20-Turbos zeigen, dass Hyundais Rüsselsheimer Ingenieure gut gearbeitet haben. Beim Kaltstart gibt sich der Dreizylinder akustisch noch erkennbar, in Fahrt läuft er rund und angenehm leise. Gasbefehle nimmt er spontan an und entwickelt ab etwa 1500 U/min souveränen Schub beim Überholen und Einfädeln auf die Autobahn. In wenig mehr als zehn Sekunden gelingt der Sprint von 0 auf 200 km/h, die Höchstgeschwindigkeiten liegen bei 188 bzw. 190 km/h.

An die Verbrauchswerte aus dem Labor kamen aber beide Versionen nicht heran. Eineinhalb bis zwei Liter mehr sind je nach Fahrertemperament in der Praxis zu veranschlagen.

Die Preisliste für i20-Fünftürer mit 100-PS-Dreizylinder beginnt bei 15  650 Euro inklusive Klimaanlage, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Radio und sechs Airbags. Der 120-PS-Motor ist mindestens an die zweite Ausstattungstufe „Trend“ gekoppelt, kostet 17  450 Euro, hat dann aber auch ein beheizbares (!) Lederlenkrad, Spurhalte-Assistent, Nebelscheinwerfer, Abbiegelicht und einen Tempomat an Bord.

Mit der Version „Active“ folgt Hyundai einem Megatrend: Der i20 tritt hier optisch wie ein Mini-SUV auf – mit leicht erhöhter Bodenfreiheit, Dachreling, Unterfahrschutz, schwarzer Radlauf-Beplankung und 17-Zoll-Alurädern. Natürlich wird der 4,07 lange Frontriebler so nicht zum Geländewagen, dafür kostet der Abenteuerlook mit dem 100-PS-Dreizylinder nur 17  100 Euro.

jw

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