DS7 Crossback : Luxus auf Französisch

Elegante Erscheinung: Der DS7 Crossback kommt im Februar zu den Händlern.
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Elegante Erscheinung: Der DS7 Crossback kommt im Februar zu den Händlern.

DS Automobile bringt erstes selbst entwickeltes Modell auf den Markt: DS7 Crossback als Alternative zu deutschen Premium-SUV.

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27. Januar 2018, 16:00 Uhr

Vor gut drei Jahren hat sich DS Automobile von Citroën als eigenständige Marke im PSA-Konzern abgenabelt. Jetzt will der Premium-Ableger mit dem SUV-Modell DS7 Crossback durchstarten. Das SUV nimmt deutsche Platzhirsche wie Audi Q5 oder Mercedes GLC ins Visier. Im Gegensatz zu DS3, DS4 und DS5 – alles verdedelte Varianten von Citroën-Modellen – ist der DS7 Crossback, der Mitte Februar zu Preisen ab 31 490 Euro an den Start geht, das erste eigenständige DS-Produkt. Die Idee dahinter: Endlich ein Luxusauto zu bauen, das dem Level französischer Modelabels à la Hermès, Chanel und Louis Vuitton entspricht.

Den mächtigen DS7-Bug ziert eine einzigartige Leuchtgrafik. Das Schauspiel sich drehender LED-Elemente mit violettem Schimmer in den Frontscheinwerfern haben sich die Franzosen als effektvollen Willkommensgruß beim Entriegeln des Fahrzeugs ausgedacht. Im Inneren herrscht Luxus – zumindest, wenn man nicht gerade im Basis-Fahrzeug sitzt und der DS7 reichlich mit Extras ausstaffiert wurde. Da finden sich Alcantara oder Nappaleder, stilvoll eingepasste Holz-, Aluminium- oder Chromelemente, Nähte mit aufwendig gesticktem Perlenmuster, elegantes Grafik-Design der Monitore oder die wie vom Uhrmacher geschliffenen Tasten und Schalter. Auch die HiFi-Soundanlage mit 14 Lautsprechern und die bequemen Vordersitze mit Massagefunktion fördern das Wohlfühl-Ambiente.

Einen ganz eigenen Charakter zeigt der Franzose im Innenraum.
Einen ganz eigenen Charakter zeigt der Franzose im Innenraum.
 

Zudem soll der DS7 Innovationstreiber sein und kann als derzeit als einziges SUV im Segment mit einem Nachtsicht-Assistenten bestückt werden. Er kann automatisch die Spur halten und einparken, sein LED-Licht an die Straßenbedingungen anpassen und dank einer Stereo-Kamera vorausschauend Fahrbahnunebenheiten erkennen und die Fahrwerkssteuerung darauf einstellen.

Zwei Diesel und drei Benziner sind für den noblen Gallier vorgesehen. Zum Verkaufsstart steht lediglich der 180 PS starke 2,0-Liter-Diesel ab 39 790 Euro zur Verfügung, der sich bei ersten Testrunden antrittsstark und temperamentvoll präsentierte. Er tritt im oberen Drehzahlbereich dezent, aber hörbar in Erscheinung und verspricht mit einem Normverbrauch von 4,9 Litern gemäßigten Durst. Etwas später folgen zunächst der kleine 1,5-Liter-Diesel mit 130 PS für 31 490 Euro und der 1,6-Liter-Benziner mit 225 PS für 38 990 Euro. Im Sommer wird die Ottomotoren-Reihe um den 180-PS-Vierzylinder und den 130 PS starken Dreizylinder ergänzt. Nur die beiden schwächsten Varianten werden mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe kombiniert, alle anderen Motoren mit der sehr komfortablen Achtgang-Wandler-Automatik. Die Top-Variante kommt als erster Plug-in-Hybrid von PSA erst Mitte 2019.

Daten & Fakten

DS7 Crossback
5-türiges, 5-sitziges SUV, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4,57 m/ 1,89 m/1,63 m/2,74 m, Kofferraumvolumen: 555-1750 Liter.

2,0-Liter-Diesel: 130 kW/180 PS, max. Drehmoment: 400 Nm bei 2000 U/min, Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h, 0-100 km/h in 9,4 Sek., Normverbrauch: 4,9 l/100 km, 128 g CO2/km, EU6d Temp; ab 39 790 Euro.

1,6-Liter-Turbobenziner: 225 PS, 8,3 Sek., 227 km/h, 5,9 l/100 km, 135 g CO2/km, EU6d Temp; ab 38 990 Euro

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