Motoren : Leise und sparsame Diesel für Opel Mokka und Insignia

Mokka, Insignia Limousine und Sports Tourer (v.l.) fahren jetzt mit besonders leisen und sparsamen Dieselmotoren vor.
Mokka, Insignia Limousine und Sports Tourer (v.l.) fahren jetzt mit besonders leisen und sparsamen Dieselmotoren vor.

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28. März 2015, 07:38 Uhr

Nicht nur bei neuen Modellen und Modellüberarbeitungen hat sich Opel viel vorgenommen; 27 sollen es bis 2018 sein. Außerdem werden gleich 17 neue Motoren eingeführt, darunter zwei jetzt in Irland für den Mokka und für den Insignia vorgestellte 1,6- und 2,0-Liter-Turbodiesel mit vier Zylindern ab 24  685 Euro für den Mokka sowie ab 29  895 Euro für die Insignia Limousine (Sports Tourer ab 30  985 Euro).

Die Rüsselsheimer treiben damit die komplette Modernisierung ihrer Selbstzünder voran. Mit Einführung des 2,0-Liter-Diesels steht nun vom Corsa bis hoch zum Insigna eine neue Turbodiesel-Generation zur Verfügung. Dabei sind der 1,3-, der 1,6- und der 2,0-Liter mit denselben Zielvorgaben entwickelt worden: höhere Effizienz, geringerer Schadstoffausstoß, besseres Ansprechverhalten, mehr Kraft bei niedrigeren Drehzahlen sowie weniger Geräusche und Vibrationen.

Der im Corsa präsentierte 1,3-Liter wird mit 75 und 95 PS angeboten. Die maximale Durchzugskraft ist mit bis zu 190 Newtonmetern gleich. Die sparsamste Version kommt im Normzyklus auf 3,1 Liter Verbrauch, entsprechend 82 Gramm CO2/km.

Der 1,6-Liter, der schon Meriva und Astra antreibt, leistet im Mokka 136 PS, stemmt ordentliche 320 Newtonmeter auf die Kurbelwelle, schafft in knapp unter zehn Sekunden aus dem Stand Tempo 100 und 191 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die 4,1 Liter Normverbrauch für die Version mit Sechsgang-Schaltgetriebe haben wir bei unserer weitgehend moderaten ersten Ausfahrt allerdings nicht erreicht, lagen am Ende fast anderthalb Liter darüber. Die von Opel gebrauchte Bezeichnung „Flüsterdiesel“ ist indes in der Tat nicht so weit hergeholt. Er gefällt mit kultiviertem Lauf und Geräuscharmut.

Auch der 170 PS starke 2,0-Liter-Insignia-Diesel fährt mit guten Manieren vor. Seine 400 Newtonmeter machen schon was her. Im direkten Vergleich könnte er unterm Strich etwa bei der Beschleunigung noch etwas zulegen, während 4,3 Liter Normverbrauch durchaus eine Ansage sind, selbst wenn sich in der Praxis ein Wert mit einer Fünf vor dem Komma ergeben sollte. Hinzu kommt: Die „alte Dieselschwäche“, wie die Rüsselsheimer den Stickoxid-Ausstoß nennen, ist mittels einer Neutralisierungsflüssigkeit aus Wasser und Harnstoff und eines speziellen Katalysators ausgemerzt. Den 170-PS-Diesel kündigt Opel nach dem Insignia noch für den Zafira Tourer sowie für Modelle wie das Cascada-Cabrio an.

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